1. Klasse gegen Oberland in Zirl am 9.3.2019

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Das Oberland trat mit nur 5 Leuten an. Auf Brett 1 war Riedl Johannes verhindert und so erhielt Thöny Hermann gleich den ganzen Punkt per Kontumaz...

1. KIasse gegen Schwaz am 23.2.2019

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Vorab: Die Schwazer Mannschaft kam wieder mit Elo-Riesen und hatte mindestens 1200 Elo in Summe mehr als die Heimmannschaft. Doch nun zu den...

2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

Unser Schett Franz meinte gleich zu Beginn: "Die haben ja in Summe um 1100 Elo mehr als wir." Doch nun zu den Begegnungen: Sondhi Sumit spielte...

  • 1. Klasse gegen Oberland in Zirl am 9.3.2019

    1. Klasse gegen Oberland in Zirl am 9.3.2019

    Dienstag, 12. März 2019 11:35
  • 1. KIasse gegen Schwaz am 23.2.2019

    1. KIasse gegen Schwaz am 23.2.2019

    Mittwoch, 27. Februar 2019 15:00
  • 2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

    2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

    Dienstag, 05. Februar 2019 16:11

1. Klasse gegen Oberland in Zirl am 9.3.2019

Bewertung: 5 / 5

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DSCN2950

Das Oberland trat mit nur 5 Leuten an. Auf Brett 1 war Riedl Johannes verhindert und so erhielt Thöny Hermann gleich den ganzen Punkt per Kontumaz (1:0).

Kirschner Oswald bekam es auf Brett 4 mit Rantner Otto zu tun. Otto schaffte es, Oswald einen IQP (Isolani) anzuhängen und spielte munter seine Angriffe auf diesen Bauern. Dieser verschaffte Oswald jedoch eine gute Deckung für seinen Springer auf e5. Nach einigem Gerangel um das Zentrum kam Oswald (wegen der guten Überdeckung des Zentrums) zum Springeropfer auf f7. Diesen Springer konnte der König oder der Turm nehmen. In beiden Fällen war danach der Bauer auf e6 und ein Springer auf d5 futsch. Otto nahm mit dem Turm und wollte den Springer retten. Dies kostete jedoch den Turm und dann bald die Partie. Bei großer Coolness hätte man den Springer nicht nehmen sollen und sich mit 2 Minusbauern in der weiteren Partie wieder einen zurückerobern können, wodurch das entstehende Endspiel mit einem Mehrbauern für Oswald vielleicht nur remis ausgegangen wäre. Nach dem Zusammenbruch der Stellung gab es allerdings den vollen Punkt für Oswald (2:0).

Auf Brett 5 trafen sich Peck David und Walcher Christian. Nach ausgeglichenem Eröffnungsspiel konnte sich David im Mittelspiel einen isolierten Freibauern am Rand verschaffen. Dafür stand sein König etwas wackelig auf g8, weil der Bauer auf g7 nach f6 schlagen musste. David trieb den Freibauern immer weiter nach vorn und dieser drohte durch Unterstützung der Dame und eines Turms zu einer zweiten Dame zu werden. Jedoch übersah David die Gefahr von Christians Mattangriff. Seine Dame hätte schleunigst zurück beordert werden sollen, um ein Matt zu verhindern. Doch schließlich war es zu spät (2:1).

Lerch Johannes spielte auf dem 6. Brett gegen Scheiber Manuel. Manuel wollte mit großer Rochade einen Angriff starten. Diesen konnte Johannes aber geschickt aufhalten. Im Zentrum ging gar nichts mehr. Johannes blockierte mit seinen Bauern und Türmen alles ab (die Leichfiguren waren schon abgetauscht), konnte aber seinerseits im Zentrum auch nicht weiterkommen. Jedoch seine Dame war noch frei und stöberte bei Manuels Damenflügel herum, bis sie zunächst einen Bauern ergatterte und dann noch einen. Nun war es Manuel zu viel und er gab auf (3:1).

Am 3. Brett saßen sich Wunderl Eva und Sporer Georg gegenüber. Keiner konnte gewaltige Fortschritte machen. Nach Abtausch etlicher Figuren (auch der Damen) verblieben jeweils ein Springer und das Turmpaar und jeweils 6 Bauern, die allerdings nicht gut angreifbar waren. Doch Eva gelang es plötzlich, eine Qualität für einen Bauern zu erhalten. Georg ließ es zu und pochte darauf, dass sein Springer in dem Bauernwirrwarr gleich gut wäre wie ein Turm. Und genau dies stellte sich in den nächsten Zügen heraus. Eva hätte nur wieder die Qualität geben können für einen Bauern und vermutlich nur gleiches Spiel gehabt. So einigte man sich auf remis, vielleicht auch im Hinblick, dass dies schon den Mannschaftssieg bedeutete (3,5:1,5).

Die letzte beendete Partie hieß auf Brett 2 Schranzhofer Marco gegen Dalnodar Bernhard. Marco musste gegen einen Sizilianer vom Sweschnikow-Typ spielen. Dies bedeutete im Spielverlauf natürlich immer die Schwäche des rückständigen Bauern auf d6 für Bernhard. Marco spielte gegen diese Schwäche, doch Bernhard konnte sich immer wieder verteidigen. Nach einiger Zeit wollten beide auch auf anderen Stellen des Bretts weiterkommen. Dies gelang jedoch nur bedingt. Bei massiven Angriffen auf Bernhards Königsstellung hätte Bernhard seinerseits wieder Gegenangriffe starten können. Daher einigte man sich, da es ja die letzte ausständige Partie war, doch auf ein Remis (4:2).

Gratulation der gesamten Mannschaft, war es doch ein Sieg mit 4:2 gegen den Tabellenzweiten!

1. KIasse gegen Schwaz am 23.2.2019

Bewertung: 5 / 5

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Vorab: Die Schwazer Mannschaft kam wieder mit Elo-Riesen und hatte mindestens 1200 Elo in Summe mehr als die Heimmannschaft. Doch nun zu den Partien:

Am 1. Brett traf Thöny Hermann auf Tafertshofer Matthias. Beide spielten anscheinend eine saubere Eröffnung und keiner wollte oder konnte dem anderen etwas antun. Nach relativ kurzer Zeit einigte man sich auf ein (Großmeister-) Remis (0,5:0,5).

Die nächste beendete Partie war auf Brett 5 mit Peck David gegen Köll Hannes. Auch hier kamen beide solide aus der Eröffnung heraus. Doch im 25. Zug griff David mit seiner Dame einen ungedeckten Turm an und Hannes erlaubte sich, seinerseits die Dame zu attackieren. David parierte jedoch nur den Angriff auf die Dame und übersah, den Turm (mit Schach) zu schnappen. Bei normaler Fortsetzung wäre es ein Tausch von einem Bauern gegen einen Turm gewesen. Als nochmal alles gut für Hannes gegangen war, bot er im ersten Schock remis an, was David auch annahm (1:1).

Lerch Johannes kam auf Brett 6 gegen Fürlinger Harald. Beide spielten eine Weile tadellos, bis es auf einmal Johannes nach einem Figurentausch gelang, einen Bauern zu ergattern. Nach einem versuchten Angriff von Harald, den Johannes aber gut abwehren konnte, war Harald den nächsten Bauern los. Danach wurde es immer schwieriger und schließlich kostete es eine Qualität, wonach Johannes den vollen Punkt einsacken konnte (2:1).

Auf Brett 4 spielte Kirschner Oswald gegen Angerer Helmut. Nach d4 - d5 kamen beide durch e3 bzw. e6 brauchbar aus der Eröffnung heraus. Nun riskierte Oswald zuerst e5, bevor Helmut e4 probierte. Dieser (anscheinend überraschende) Zug kostete Helmut genau 44 Minuten. Danach kam es zum erwarteten Abtausch von Bauer und Springer. Im weiteren Verlauf konnte Oswald einen Zentrumsbauern schnappen und in ein Endspiel mit je 2 Türmen und einem Springer und natürlich dem Mehrbauern gelangen. Dieses Endspiel wäre vermutlich remis ausgegangen. Jedoch kämpfte Helmut schon die letzten 15 Züge mit dem 30-Sekunden-Bonus um seine Stellung. Im 39. Zug übersah er dann die Zeit und die "Klappe" war gefallen (3:1).

Irschick Christoph hatte auf Brett 2 Kondrak Christof als Gegner. Er gab in der Eröffnung die Qualität für die bessere Stellung und Linien. Nach hartem Kampf spielte er mit 3 Leichtfiguren gegen eine Leichtfigur und einen Turm, jedoch 2 Bauern weniger. Und diese Bauern hatten es in sich. Nach Abtausch fast aller Steine verblieben ihm ein Läufer und dem Gegner 5 Bauern und daher nur mehr die Aufgabe der Partie (3:2).

Schranzhofer Marco gegen Streiter Gerhard hieß es auf Brett 3. Lange Zeit konnte keiner einen Vorteil herausschlagen, bis es Marco endlich gelang, einen Mehrbauern herauszuschinden. Als einiges abgetauscht war, verblieben je ein Turm und die Dame, sowie 5 Bauern für Marco und 4 Bauern für Gerhard. Davon waren 3 Freibauern bei Marco (allerdings noch weit hinten) und einer bei Gerhard. Dieser schickte sich aber schon an, auf die 6. Reihe zu gehen. Nach Abtausch der Schwerfiguren wäre die Partie für Marco klar gewonnen, aber die Königssicherheit spielte auch noch eine wichtige Rolle. Und nach einem nicht optimalen Zug musste Marco schließlich aufgeben (3:3).

Wieder gab es ein Mannschaftsremis, ein Bravo der gesamten Mannschaft!

2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

Bewertung: 5 / 5

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Unser Schett Franz meinte gleich zu Beginn: "Die haben ja in Summe um 1100 Elo mehr als wir." Doch nun zu den Begegnungen:

Sondhi Sumit spielte auf Brett 4 gegen Erlacher Herbert. Zunächst war alles ziemlich ausgeglichen. Im Mittelspiel wollte jedoch Sumit die gegnerische Dame durch einen Bauernzug c5 vertreiben, was sich dann aber als arge Schwäche auswirkte. Ein Bauer war bald futsch und im weiteren Verlauf verlor Sumit noch einen Bauern und gab bald in hoffnungsloser Lage auf (0:1). 

Auf Brett 5 trat Nöckl Gerhard gegen Sturm Gabriel an. Gabriel zielte mit seinem Läufer und der Dame auf f7. Gerhard war jedoch der Meinung, dass der Bauer nicht genommen werden darf, weil er ja mit seinem Springer gleichzeitig Dame und Läufer angriff. Nach einiger Überlegung schnappte sich Gabriel aber den Bauern mit Schach. Anschließend gab er den Läufer für den ungedeckten Springer, den er mit der Dame angreifen konnte. Also hatte er einen Mehrbauern und Gerhard die Rochademöglichkeit genommen. In der Folge lief es wie auf einer schiefen Ebene immer weiter zu Gunsten von Gabriel, bis er schließlich den vollen Punkt einsacken konnte (1:1).

Am 1. Brett bekam es Peck David mit dem starken Jugendspieler Pellizzari Sebastian zu tun. Durch druckvolles Spiel konnte Sebastian einen Bauern einheimsen und erhielt dadurch sogar zwei verbundene Freibauern in der Brettmitte. Die 3-zu-2-Bauernmehrheit am Königsflügel war für David nicht verwertbar. Sebastian unterstützte seine Freibauern mit Dame und einem Springer, konnte sie aber nicht vorwärtsbewegen. Nach einem Springeropfer von David, der einen Bauern mopste, wäre beinahe ein ewiges Schach entstanden. Jedoch musste Sebastian den Springer nicht schlagen und konnte nun seinerseits wegen der Abwesenheit des Springers den Tross in der Mitte vorwärtsbewegen. Der Rest war eher Formsache (1:2).

Kirschner Oswald hatte auf Brett 2 Gerlach Florian als Gegner. Nach einem etwas sorglosen Bauernzug in der Eröffnung entstand eine Schwäche am Damenflügel, die Florian zum Bauerngewinn ausnutzte. Dafür erhielt Oswald jedoch Druck mit beiden Türmen auf der halboffenen c-Linie. Der Bauer auf c2 wurde allerdings gut durch einen Läufer verteidigt. Daher musste ein Springer in Position gebracht werden, der den Läufer schnappen konnte. Dies brauchte einige Tempi, die Florian für einen Angriff auf den König nutzte. Endlich konnte Oswald den Läufer schlagen, was einen Durchbruch auf der c-Linie ermöglicht hätte. Doch stand der König schon wackelig.  Auf wundersame Art drohte aber der Springer, die gegnerisch Dame zu schlagen, wobei die Dame von Oswald auch schon einstand. Florian entschied sich, nicht die Damen zu tauschen, hatte aber nur mehr sehr wenig Zeit und willigte daher nach den 26. Zug in ein Remis ein (1,5:2,5).

Schett Franz traf am 3. Brett auf Ranner Stefan. Er konnte mit "weiß" eine gute Stellung aufbauen und Stefan kam in die Defensive. Im Mittelspiel bot Stefan remis an, was Franz aber ablehnte. Franz konnte den leichten Vorteil immer weiter ausbauen und Stefan war nur mehr als Verteidiger aktiv. Schließlich erhielt Franz eine Möglichkeit, den gegnerischen König weiter in die Mitte des Bretts zu ziehen und konnte so die Dame gegen einen Turm eintauschen. Stefan gab auf (2,5:2,5).

Damit gab es es ein Mannschaftsremis mit 2,5:2,5 Brettpunkten.