1. Klasse gegen Rattenberg am 27.4.2019

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Kurze Vorgeschichte: Freitag abends hatten wir noch die notwendigen 22 Spieler für alle Ligen. Samstags am Vormittag war Tumanyan Gor krank...

2. Klasse gegen Jugendverein Kundl am 13.4.2019

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Tumanyan Gor auf Brett 4 bekam Bertel Valentin vorgesetzt. Dieser ließ sich bald nach der Eröffnung einen Läufer durch Bauern einklemmen und dann...

1. Klasse gegen Freibauer am 6.4.2019

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Es ging im Prinzip um nicht viel. Beide Mannschaften liegen im Mittelfeld und können oder wollen nicht in die LL aufsteigen. Am 1. Brett trafen...

  • 1. Klasse gegen Rattenberg am 27.4.2019

    1. Klasse gegen Rattenberg am 27.4.2019

    Dienstag, 30. April 2019 15:39
  • 2. Klasse gegen Jugendverein Kundl am 13.4.2019

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    Mittwoch, 17. April 2019 17:08
  • 1. Klasse gegen Freibauer am 6.4.2019

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    Dienstag, 09. April 2019 09:37

1. Klasse gegen Rattenberg am 27.4.2019

Bewertung: 5 / 5

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Kurze Vorgeschichte: Freitag abends hatten wir noch die notwendigen 22 Spieler für alle Ligen. Samstags am Vormittag war Tumanyan Gor krank geworden und konnte nicht spielen.

Also erhielt Radinger Alfred auf Brett 6 seinen Punkt gegen Tumanyan Gor sofort kontumaziert gutgeschrieben (0:1).

Auf Brett 5 trat Peck David gegen Knetsch Peter an. David gelang die Eröffnung ausgezeichnet und brachte anschließend seine Figuren weit nach vorne für einen schönen Königsangriff. Doch plötzlich vergriff er sich an einem Bauern vor dem König, der ausreichend gedeckt war. Danach erlahmte der Angriff und Peter konnte mit der Mehrfigur den vollen Punkt einfahren (0:2).

Kirschner Oswald traf am 4. Brett auf Ampferer Michael. Die Eröffnung verlief nach Wunsch und resultierte in einem gedeckten Freibauern. Michael tauschte fast alle Figuren ab, es blieb Oswald nur mehr ein Springer und Michael der schwarzfeldrige Läufer (und beiden noch jeweils 7 Bauern). Oswald´s Gedanke war: jetzt nur noch die Figuren abtauschen und es sieht nach Sieg aus. Doch Michael wollte partout seinen Läufer nicht hergeben. Es wurde im Kreis herumgefahren, sowohl Springer als auch Läufer, und Oswald´s scheinbarer Vorteil löste sich ins Nichts auf: remis (0,5:2,5).

Steiner Heinrich bekam es auf Brett 1 mit Erhard Jakob zu tun. Beide kämpften um die Positionen, konnten jedoch keinen Vorteil herausschlagen. Daher gab es das logische Remis (1:3).

Wunderl Eva spielte auf Brett 2 gegen Nagy Laszlo. Es wurde eine heiß umkämpfte Partie. Kurzzeitig hingen mehrere Figuren gleichzeitig (bei beiden). Doch statt die Stellung aufzulösen wurde neuerlich eine Figur angegriffen und gehofft, dass der Gegner doch endlich etwas übersehen werde. Nach der Partie stellte sich heraus, dass die (komplizierte) Stellung beiden eher zu schwer war. Nachdem endlich mal ordentlich gefuttert wurde, verblieb Eva mit einem Mehrbauern und eigentlich 2 Freibauern am Damenflügel. Aber die Figuren standen sich noch sehr im Weg, während die Figuren von Laszlo zu diesem Zeitpunkt schon ganz gut koordiniert waren. Er bot remis und Eva nahm an, weil vermutlich bei der Umstrukturierung der Figuren Bauern verloren gegangen wären (1,5:3,5).

Die letzte beendete Partie war Ebenbichler Klaus auf Brett 3 gegen Gapp Roland. Beide hielten sich gut in der Eröffnung und ließen dem anderen keinen Vorteil. Roland bot remis, hatte jedoch in diesem Augenblick nicht mehr das Läuferpaar, Klaus schon. Nach einigen Abtäuschen bot Roland wieder remis, jedoch wollte Klaus mit seinem Läuferpaar voll punkten. Bevor Roland´s Springer aber seine Kraft in der Mitte des Bretts erhielt, tauschte Klaus diesen gegen seinen weißfeldrigen Läufer. Beiden verblieben nun je 4 Bauern und jeweils der schwarzfeldrige Läufer. Klaus hatte aber mehr Raum und auf jeden Fall die bessere Königsposition. Obwohl es nach einem Remis aussah, lehnte Klaus das Remisangebot neuerlich ab. In dem entstandenen Endspiel konnte Klaus seine bessere Position ausnutzen und einen Bauern ergattern, sodass Roland schließlich aufgab (2,5:3,5).

Also wurde es eine knappe Niederlage mit 2,5:3,5.

2. Klasse gegen Jugendverein Kundl am 13.4.2019

Bewertung: 5 / 5

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Tumanyan Gor auf Brett 4 bekam Bertel Valentin vorgesetzt. Dieser ließ sich bald nach der Eröffnung einen Läufer durch Bauern einklemmen und dann lief es wie auf einer schiefen Ebene zugunsten von Gor, der sich rasch den vollen Punkt holte (1:0).

Schett Franz hatte auf Brett 3 Bertel Tobias als Gegner. Franz hatte bald mehr vom Spiel und erhielt auch schon einen Mehrbauern. Jedoch wurde die Stellung für Tobias immer brisanter. Sein König wurde regelrecht ausgezogen und hatte keinen ausreichenden Schutz gegen Franzens Bedrohungen. In der Verzweiflung, einen aktiven Zug zu machen, ließ Tobias einen Turm stehen und die Partie war endgültig futsch (2:0).

Kirschner Oswald spielte auf Brett 2 gegen Bertel Stephan. Nach den üblichen Eröffnungszügen hätte Oswald durch ein Scheinopfer einen Bauern ergattern können (Überlastung der Dame mit Deckungsaufgaben), sah dies aber nicht. Dann wurde die Partie immer geschlossener. Ein Durchkommen wäre nur durch ein Qualitätsopfer möglich gewesen, das aber keiner wagte. Daher gab es das logische Remis (2,5:0,5).

Nun gingen den Kundlern die Bertelsmänner aus. Am 4. Brett traf Sturm Gabriel auf Bucher Johannes. Lange Zeit sah die Partie sehr ausgeglichen aus. Gabriel opferte kurzfristig eine Figur, in der Hoffnung die Figur durch einen rasanten Angriff zurück zu erhalten oder dem König ausreichend zu Leibe zu rücken. Bei bestem Spiel hätte Johannes die Figur (gegen 2 Bauern) behalten können, ohne dass der König matt gesetzt worden wäre. Er entschied sich aber für eine andere Verteidigung und gab die Figur für die 2 Bauern zurück. Danach sollte der König gut verteidigt werden, was nicht gelang. Gabriel opferte noch einen Springer, der genommen werden musste, und erzielte bald darauf das Matt (3,5:0,5).

Auf Brett 1 saßen sich Peck David und Ager Johann gegenüber. David hielt sich sehr gut gegen den elostärkeren Johann. Zwar sah die Stellung kurz nach der Eröffnung etwas besser für Johann aus, doch konnte sich David bald herausrappeln und beim Übergang ins Endspiel sogar einen Mehrbauern herausschlagen. Er gab diesen für eine bessere Stellung des Königs wieder her und setzte den Gegner im Endspiel mit jeweils 3 Bauern, sowie einem Springer für Johann bzw. einem Läufer für David  ordentlich unter Druck. Davids Läufer sah hier besser aus als der Springer, zumal die Bauern auf beiden Seiten des Brettes verteilt waren. Johann bot remis und David willigte ein. Nach der Analyse durch den PC war es ein gerechtfertigtes Remis, bei menschlichen Zügen wären die Chancen ganz gut für David gewesen, sogar zu gewinnen (4:1).

Insgesamt wurde es also ein Mannschaftssieg mit 4:1.

1. Klasse gegen Freibauer am 6.4.2019

Bewertung: 5 / 5

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Es ging im Prinzip um nicht viel. Beide Mannschaften liegen im Mittelfeld und können oder wollen nicht in die LL aufsteigen.

Am 1. Brett trafen die langjährigen Schach-Weggefährten Thöny Hermann und Stürzenbaum Arthur aufeinander. Und es dauerte nicht allzu lange, bis Arthur ein Remis anbot, auf das Hermann gleich einwilligte (0,5:0,5).

Die beiden Spieler Schranzhofer Marco und Niedermayer Anton auf Brett 2 taten es ihnen gleich, sodass sich schon das zweite Remis ergab (1:1).

Ebenso waren Wunderl Eva und Baumgartner Armin auf Brett 3 nicht gewillt, sich gegenseitig lange zu plagen, weswegen sich dort auch ein rasches Remis ergab (1,5:1,5).

Auf Brett 4 saßen sich Kirschner Oswald und Hechenberger Klaus gegenüber. Oswald kam als Schwarzer etwas besser aus der Eröffnung (laut PC -0,6) und wollte das Läuferpaar für sich alleine beanspruchen. Dies gelang auch nach Abtausch eines Springers gegen einen Läufer. Doch war der gefräßige Läufer dann an falscher Stelle und Klaus konnte am Damenflügel einen Angriff starten. Oswald fand nicht die besten Züge und verlor zuerst einen Bauern, dann eine Figur, bald die Stellung und logischerweise die Partie (1,5:2,5).

Die Partie auf Brett 5 mit Peck David gegen Mösl Otto wurde als nächste beendet. David konnte ein gutes Bauernzentrum errichten, gab allerdings einen Turm für einen Springer und einen Bauern. Nach längerem Abtasten ergatterte Otto den Mehrbauern, sodass dann beide 6 Bauern besaßen, sowie David einen Turm, einen Läufer und einen Springer, während Otto noch beide Türme und einen (gleichfarbigen) Läufer behielt. David entschloss sich, die Läufer und Türme abzutauschen, um mit der Bauernstruktur den Springer besser dastehen zu lassen. Jedoch konnte Ottos Turm noch in die feindliche Stellung eindringen, für Verwirrung sorgen und schließlich den Sieg erzwingen (1,5:3,5).

Auf Brett 6 spielte Tumanyan Gor gegen Frolik Michael. Beide attackierten vehement die gegnerische Stellung und ließen Schwächen in der eigenen Stellung zu. Nach einem sehr hitzigem und zwiespältigem Mittelspiel, wo jeder in großer Gefahr war, matt gesetzt zu werden oder zumindest eine Figur zu verlieren, wurde das meiste Material abgetauscht. Gor hatte jedoch zuvor noch einen Bauern gemopst, sodass die Partie auf ein Turmendspiel (jeder einen Turm) mit einem Bauern hinauslief. Gor lehnte ein Remisangebot ab und probierte, den Bauern auf das Umwandlungsfeld zu bringen. Michaels König war schon vom Geschehen abgeschnitten und alles schien perfekt für die Umwandlung vorbereitet. Doch sah sich Gor wegen der Schachgebote von der Seite nicht in der Lage, den Bauern wirklich vorwärts zu bringen. Also musste der Turm wieder kommen und ließ Michaels König wieder bei der Verteidigung mithelfen. Kurz darauf hätte Michael eine Remisstellung erreicht, verließ diese aber wieder und Gor konnte den vollen Punkt einheimsen. Gratulation!

Damit ergab sich ein Mannschaftssieg für Freibauer von 3,5:2,5.