1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

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1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

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Beide Mannschaften traten nicht in stärkster Besetzung an, aber die Jenbacher waren stärker.

Auf Brett 1 begegneten sich Thöny Hermann und Widner Stefan. Stefan hatte einige Zeit mehr vom Spiel und kurzzeitig sogar 2 Bauern mehr. Jedoch war abzusehen, dass er gleich wieder einen zurückgeben musste. Bald darauf kam Hermann besser ins Spiel und nach Abtausch etlicher Figuren, die relativ wild umherstanden - vor allem ungedeckt - konnte Hermann den Mehrbauern zurückgewinnen, sodass man sich auf remis einigte (0,5:0,5).

Brett 2 sah Schranzhofer Marco gegen Reitberger Peter. Die Eröffnung war ausgeglichen, bis sich Peter hinreißen ließ, seinen König vor die eigenen Mannen auf g3 zu stellen. Marco fokussierte sein Spiel auf diese Gegend und ließ Peters König etwas windig aussehen. Zwar gab es noch keine deutliche Mattstellung, gefährlich war es allemal. Nach einem Versuch Marcos, verteidigende Läufer abzutauschen, hätte Peter einen Gegenangriff auf Marcos Dame inszenieren und laut Fritz in Vorteil gelangen können. Peter tauschte jedoch die Läufer und gab wenige Minuten später auf (1,5:0,5).

Ebenbichler Klaus spielte auf Brett 3 gegen Wurster Axel. Klaus kam leicht ins Hintertreffen und musste einen Bauern abgeben. Er versuchte aber die Figuren am Brett zu lassen und Angriffe zu starten. Axel ließ aber nichts zu, sodass Klaus in Zeitnot kam und kein Durchkommen schaffte. Nach einem vergeblichen Kamikaze-Angriff wurde Klaus sogar mattgesetzt (1,5:1,5).

Kirschner Oswald und Zametzer Philipp saßen sich auf Brett 4 gegenüber. Philipp agierte zunächst vorsichtig, sodass Oswald den Plan entwickelte, als Schwarzer eine Bauernriege bis b3 zu bauen, um dann auf a2 ein ideales Feld für einen Turm oder andere Figuren zu erhalten. Gedacht, getan. Jedoch dauerte alles ziemlich lang. Inzwischen entwickelte Philipp seine Königsseite und das Zentrum, was dann zu Problemen in der Umsetzung des Angriffs auf der a-Linie führte. Philipp kam im Zentrum besser ins Spiel und überrumpelte Oswald, was schließlich zum Partieverlust führte. Rybka meinte bei der Analyse, dass der Plan mit 4 Mehrzügen nicht aufgegangen wäre. Die Moral von der Geschicht´: Ein schlechter Plan ist nicht immer besser als gar kein Plan (1,5:2,5).

Auf Brett 5 trafen Peck David und Pirchner Hans aufeinander. Alles sah längere Zeit ausgeglichen aus, bis sich der wiedererstarkte Hans zum Vorgehen entschloss. David kam ins Verteidigen und die feindlichen Figuren ins eigene Land. Durch etliche Drohungen musste David eine Figur geben, doch war auch die Stellung nicht mehr rosig. Die Chance auf einen Gegenangriff war gering. Davids Worte nach der Partie: "I did not just lose a piece but I lost the whole position." David gab auf (1,5:3,5).

Lerch Johannes traf am Brett 6 auf Siding Michael. Nach einigen Zügen stand sein König etwas luftig. Durch energischen Antritt auf der offenen h-Linie hätte er die Schwerfiguren tauschen können, was vielleicht Erleichterung gebracht hätte. Jedoch wollte Johannes die Figuren für einen Gegenangriff behalten. Danach kam er etwas ins Trudeln und musste eine Figur hergeben. Der Rest war reine Formsache, wenn Michael nicht einen Patzer begehen würde - tat er aber nicht (1,5:4,5).