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Blitzturnier anlässlich der Weihnachtsfeier 2018

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    Dienstag, 05. Februar 2019 16:11
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    Sonntag, 27. Januar 2019 15:48

2. Klasse gegen Absam am 17.11.2018

Bewertung: 5 / 5

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Der Tabellenelfte spielt gegen den Ersten. Beide Mannschaften waren relativ gut aufgestellt, der vermeintlich Schwächste (Sturm Gabriel mit unter 1200 Elo) war eine Geheimwaffe. Doch nun zu den Details:

Auf Brett 1 saßen sich Peck David und Schwarz Benedikt gegenüber. David konnte mit Weiß allmählich an einen Angriff denken und zog seine Figuren beherzt nach vorne. Doch irgendwann standen seine Figuren nicht mehr optimal koordiniert auf dem Brett, bis eine davon das Brett verlassen musste. David versuchte weiter auf Angriff zu spielen, jedoch konnte sich Benedikt gut verteidigen (0:1).

Kirschner Oswald hatte auf Brett 2 Anegg Richard als Gegner. Nach einem nicht ganz idealen Zug von Ossi im abgelehnten Damengambit hätte Richard einen Bauern ergattern können, verzichtete aber darauf, weil danach seine Stellung durch den Damentausch nicht gut gewesen wäre. Einige Zeit verging mit den üblichen Entwicklungszügen, bis sich Richard mit g4 und h4 zu einem Angriff hinreißen ließ. Durch Ossis sinnvolle Verteidigung bedeutete dies einen Bauernverlust, was der Computer allerdings nur mit -0,5 bewertete. Im weiteren Verlauf spielte Ossi einen Gegenangriff und musste die Qualität abgeben, Bewertung danach auf 0,0. Im verbliebenen Endspiel, wo Richard das Turmpaar und 3 Bauern besaß, Ossi  einen Turm und 5 verzettelte Bauern, aber einen mächtig platzierten Springer, konnte keiner mehr Fortschritte machen. Es wurde ein Remis vereinbart (0,5:1,5).

Schett Franz hatte auf Brett 3 Mayrhofer Rudolf als Gegenüber. Rudi versuchte sich als Angreifer und wollte mit seinen Springern Unruhe stiften. Jedoch passte Franz wie ein Haftelmacher auf und ließ nichts zu. Im Gegenteil: Franz vertrieb durch geschickte Bauernzüge immer die feindlichen Springer, bis sich nach gefühlten 20 Springerzügen eine Bauerngabel ergab, was Rudi eine Figur kostete. Der Rest war Formsache, sodass Rudi aufgab (1,5:1,5).

Auf Brett 4 spielte Lerch Johannes gegen Kittinger Dominik. Nach vorsichtigem Abtasten in der Eröffnung spähten beide auf eine Schwäche in der gegnerischen Stellung. Doch es traute sich keiner, einen Angriff zu starten, was schließlich zu einem vereinbarten Remis führte (2:2).

Vorweg: Die Geheimwaffe hat zugeschlagen. Bravo! Sturm Gabriel hatte es mit Lutz Rudolf, einem 1600-er zu tun. Gabriel war an diesem Tag einfach der bessere positionelle Spieler. Schon bald war Rudis König auf der Wanderung über das ganze Brett, was nach dem Damentausch nicht so gefährlich aussah. Jedoch hätte er in der Brettmitte auf e5 wegen der Bauernstellung mit Turm und Springer mattgesetzt werden können, was allerdings nicht so leicht zu sehen war. Gabriel beherrschte nun das ganze Brett und hätte sowohl auf der Königseite als auch am Damenflügel gewinnen können. Er entschied sich zu einer Bauernumwandlung, was Rudi eine Figur kostete und damit die Partie (3:2).

Also wurden es 2 Matchpunkte für die heimische Mannschaft.