Mair Franz ist von uns gegangen

Mair Franz ist von uns gegangen

Das letzte lebende Gründungsmitglied des Völser Schachvereins - Mair Franz -  ist am 6.12.18 verstorben, aber nicht an Altersschwäche,...

1. Klasse gegen Hall/Mils am 1.12.2018

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Am 1. Brett traf Thöny Hermann auf Bodner Karl. Beide suchten den Angriff. Karl opferte als Erster eine Figur für einen Bauern und eine bessere...

2. Klasse gegen Absam am 17.11.2018

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Der Tabellenelfte spielt gegen den Ersten. Beide Mannschaften waren relativ gut aufgestellt, der vermeintlich Schwächste (Sturm Gabriel mit unter...

  • Mair Franz ist von uns gegangen

    Mair Franz ist von uns gegangen

    Samstag, 08. Dezember 2018 15:25
  • 1. Klasse gegen Hall/Mils am 1.12.2018

    1. Klasse gegen Hall/Mils am 1.12.2018

    Mittwoch, 05. Dezember 2018 16:06
  • 2. Klasse gegen Absam am 17.11.2018

    2. Klasse gegen Absam am 17.11.2018

    Mittwoch, 21. November 2018 12:27

1. Klasse gegen Hall/Mils am 1.12.2018

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Am 1. Brett traf Thöny Hermann auf Bodner Karl. Beide suchten den Angriff. Karl opferte als Erster eine Figur für einen Bauern und eine bessere Stellung. Hermann konterte durch einen Gegenangriff und erhielt ebenfalls eine rasante Angriffsstellung durch einen Abzug auf die Dame, gab anschließend allerdings zwei Figuren ab. Der Angriff war jedoch fulminant, sodass es Karl wieder eine Figur kostete. In dem sehr zweischneidigen weiteren Verlauf fand Karl einmal nicht den besten Zug und dies kostete die Partie (1:0).

Steiner Heinz spielte am Brett 2 gegen Messner Andreas. Heinz verteidigte sich als Schwarzer in gewohnter Weise geschickt und konnte die Angriffe auf seinen König erfolgreich abwehren. Danach kam er allmählich aus seiner Verteidigung und konnte Andreas überzeugend überspielen (2:0).

Gegen Bauer Christian auf Brett 3 trat Wurzer Gerhard an. Kurzfristig gab Christian einen Bauern ab, konnte aber wegen der besseren Stellung alles im Rahmen halten. Im weiteren Verlauf konnte er die Güte seiner Stellung immer mehr verbessern und das Brett allmählich beherrschen, bis Gerhard aufgab (3:0).

Der Nächste war Peck David auf Brett 6 mit Alföldy Andreas als Gegner. David ließ sich die Damen tauschen und damit die Rochade nehmen, konnte aber im weiteren Verlauf alles unter Kontrolle halten. Nach Abtausch fast aller Steine (nur mehr jeweils der schwarzfeldrige Läufer und zwei ineinander verkeilte Bauernketten mit je 4 Bauern verblieben am Brett) konnte keiner mehr Fortschritte machen. Zwar standen Davids Bauern alle auf den schwarzen Feldern, jedoch wurde der feindliche Läufer nicht vorgelassen. Nach Abtausch der Läufer standen sich die beiden Könige gegenüber - jeweils ein Messer in der Hand - aber ungefährlich, weil sie sich ja nicht zu nahe kommen dürfen. Logisch war das Remis (3,5:0,5).

Ebenbichler Klaus traf auf Hofer Franz am 4. Brett. Klaus konnt sich aus beruflichen Gründen erst um 14.40 Uhr ans Brett setzen und loslegen. Die Eröffnung spielte er tadellos und so konnte er einen Hauch von Vorteil erwirtschaften. Jedoch kamen dann wegen Zeitknappheit auch schlechtere Züge vor und Franz gewann eine Qualität, nach einigen weiteren Zügen wegen einer Mattdrohung sogar den ganzen Läufer und infolge des entstandenen Endspiels mit einem gegen zwei Türme gab Klaus auf (3,5:1,5).

Am 5. Brett saßen sich Kirschner Oswald und Strasser Josef gegenüber. Beide spielte die ersten 50 Züge so, dass keiner in Vorteil gelangte (laut Computer war der höchste Unterschied +0,2 oder -0,2). Erst nach dem 51. Zug von Josef wäre eine schöne Kombination für Oswald möglich gewesen (wo nach 6 Zügen der Sieg klar wäre), er sah aber nur die ersten beiden Züge und meinte nach dem 3. Zug, es wäre schon gewonnen. Weit gefehlt, denn es bedeutete nur einen Bauernverlust, was aber in dem entstandenen Damenendspiel nur mit -0,4 bewertet wurde. Die Hoffnung auf Sieg war damit futsch. Josef hätte dann seinerseits durch einen geschickten Damentausch gewinnen können, was er allerdings auch nicht umsetzte. Logische Folge: es wurde (um ca. 19.00 Uhr) ein Remis vereinbart (4:2).

Also wurde es insgesamt ein Sieg mit 4:2.