2. Klasse gegen Schwaz am 2.2.2019

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Veröffentlicht: Dienstag, 05. Februar 2019 16:11
Geschrieben von Ossi
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Unser Schett Franz meinte gleich zu Beginn: "Die haben ja in Summe um 1100 Elo mehr als wir." Doch nun zu den Begegnungen:

Sondhi Sumit spielte auf Brett 4 gegen Erlacher Herbert. Zunächst war alles ziemlich ausgeglichen. Im Mittelspiel wollte jedoch Sumit die gegnerische Dame durch einen Bauernzug c5 vertreiben, was sich dann aber als arge Schwäche auswirkte. Ein Bauer war bald futsch und im weiteren Verlauf verlor Sumit noch einen Bauern und gab bald in hoffnungsloser Lage auf (0:1). 

Auf Brett 5 trat Nöckl Gerhard gegen Sturm Gabriel an. Gabriel zielte mit seinem Läufer und der Dame auf f7. Gerhard war jedoch der Meinung, dass der Bauer nicht genommen werden darf, weil er ja mit seinem Springer gleichzeitig Dame und Läufer angriff. Nach einiger Überlegung schnappte sich Gabriel aber den Bauern mit Schach. Anschließend gab er den Läufer für den ungedeckten Springer, den er mit der Dame angreifen konnte. Also hatte er einen Mehrbauern und Gerhard die Rochademöglichkeit genommen. In der Folge lief es wie auf einer schiefen Ebene immer weiter zu Gunsten von Gabriel, bis er schließlich den vollen Punkt einsacken konnte (1:1).

Am 1. Brett bekam es Peck David mit dem starken Jugendspieler Pellizzari Sebastian zu tun. Durch druckvolles Spiel konnte Sebastian einen Bauern einheimsen und erhielt dadurch sogar zwei verbundene Freibauern in der Brettmitte. Die 3-zu-2-Bauernmehrheit am Königsflügel war für David nicht verwertbar. Sebastian unterstützte seine Freibauern mit Dame und einem Springer, konnte sie aber nicht vorwärtsbewegen. Nach einem Springeropfer von David, der einen Bauern mopste, wäre beinahe ein ewiges Schach entstanden. Jedoch musste Sebastian den Springer nicht schlagen und konnte nun seinerseits wegen der Abwesenheit des Springers den Tross in der Mitte vorwärtsbewegen. Der Rest war eher Formsache (1:2).

Kirschner Oswald hatte auf Brett 2 Gerlach Florian als Gegner. Nach einem etwas sorglosen Bauernzug in der Eröffnung entstand eine Schwäche am Damenflügel, die Florian zum Bauerngewinn ausnutzte. Dafür erhielt Oswald jedoch Druck mit beiden Türmen auf der halboffenen c-Linie. Der Bauer auf c2 wurde allerdings gut durch einen Läufer verteidigt. Daher musste ein Springer in Position gebracht werden, der den Läufer schnappen konnte. Dies brauchte einige Tempi, die Florian für einen Angriff auf den König nutzte. Endlich konnte Oswald den Läufer schlagen, was einen Durchbruch auf der c-Linie ermöglicht hätte. Doch stand der König schon wackelig.  Auf wundersame Art drohte aber der Springer, die gegnerisch Dame zu schlagen, wobei die Dame von Oswald auch schon einstand. Florian entschied sich, nicht die Damen zu tauschen, hatte aber nur mehr sehr wenig Zeit und willigte daher nach den 26. Zug in ein Remis ein (1,5:2,5).

Schett Franz traf am 3. Brett auf Ranner Stefan. Er konnte mit "weiß" eine gute Stellung aufbauen und Stefan kam in die Defensive. Im Mittelspiel bot Stefan remis an, was Franz aber ablehnte. Franz konnte den leichten Vorteil immer weiter ausbauen und Stefan war nur mehr als Verteidiger aktiv. Schließlich erhielt Franz eine Möglichkeit, den gegnerischen König weiter in die Mitte des Bretts zu ziehen und konnte so die Dame gegen einen Turm eintauschen. Stefan gab auf (2,5:2,5).

Damit gab es es ein Mannschaftsremis mit 2,5:2,5 Brettpunkten.