2. Klasse in Absam am 30.11.2019

2. Klasse in Absam am 30.11.2019

Die Partie auf Brett 5 war rasch zu Ende: Leitinger Kurt gegen Klemenc Karl-Matthias. Kurt ließ sich vom anscheinend sehr gut spielenden...

1. Klasse in Hall/Mils am 23.11.2019

1. Klasse in Hall/Mils am 23.11.2019

Peck David kam gegen Hofer Franz auf Brett 6 sehr gut aus der Eröffnung und konnte bald einen Bauern ergattern. Franz versuchte zu attackieren,...

2. Klasse gegen SOG am 16.11.2019

2. Klasse gegen SOG am 16.11.2019

Die "Jungen" mussten es diesmal richten, dass es ein Mannschaftsremis wird (Schett Franz zählt hier zu den Jungen). Peck David traf am 3. Brett...

  • 2. Klasse in Absam am 30.11.2019

    2. Klasse in Absam am 30.11.2019

    Mittwoch, 04. Dezember 2019 15:11
  • 1. Klasse in Hall/Mils am 23.11.2019

    1. Klasse in Hall/Mils am 23.11.2019

    Mittwoch, 27. November 2019 13:11
  • 2. Klasse gegen SOG am 16.11.2019

    2. Klasse gegen SOG am 16.11.2019

    Dienstag, 19. November 2019 11:53

2. Klasse in Fügen am 21.9.2019

Bewertung: 5 / 5

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Wieder mal im Keller des Feuerwehrhauses, doch die Leute sind ja nett, aber so nett auch nicht, dass sie uns die Punkte geschenkt hätten. Also zu den Einzelergebnissen:

Am 1. Brett traf Kirschner Oswald auf Csrnko Werner. Werner kam besser aus der Eröffnung heraus und konnte sukzessive seine Stellung verbessern, während Oswald nur am Verteidigen war, was meistens der Anfang vom Ende ist. Oswald konnte kurzfristig eine Mattdrohung aufstellen, die Werner aber souverän abschmetterte. Der Vorteil ließ sich dann bald in einen Bauern- und schließlich in einen Figurengewinn ummünzen. Nachdem dann eine zweite weiße Dame am Brett stand, gab Oswald auf (0:1).

Peck David spielte am 2. Brett gegen Kröll Stefan. Nach vorsichtigem Abtasten konnte David plötzlich eine Figur gegen 2 Bauern ergattern. Jedoch erhielt Stefan eine 3:1 Bauernmehrheit am Damenflügel, die nach Abtausch einiger Figuren relevant wurde. Mit Unterstützung von einem Turm und einem Läufer waren die Bauern nicht aufzuhalten und rasten zum Umwandlungsfeld. David musste auch aufgeben (0:2).

Mittlerweile kam die Partie auf Brett 4, Sturm Gabriel gegen Bauer Günter, auch schon in die Schlussphase. Gabriel hatte es irgendwie geschafft, Günter eine Figur abzuknöpfen. Nachdem auch Günters König nicht ganz sattelfest stand, wurde es für ihn immer brenzliger. Er konnte zwar einen Bauern schnappen, musste aber den Damentausch zulassen, was schon das sichere Ende bedeutete. Gabriel konnte noch eine Qualität gewinnen, sodass er mit einem ganzen Turm mehr spielte und Günter aufgeben musste (1:2).

Nun sollten wir für ein Mannschaftsremis noch einen Sieg am 3. Brett und ein Remis am 5. Brett erreichen, was durchaus noch möglich schien.

Leitinger Kurt traf am 5. Brett auf Wechselberger Leo. Dieser hatte in der Eröffnung eine Falle gestellt, in die Kurt auch hineintappte. Er musste einen Springer geben für einen Bauern. Doch ließ sich Kurt nicht beirren und kämpfte tapfer weiter. Nach Abtausch vieler Figuren und Rückgabe des Springers für 2 Bauern entstand ein Turmendspiel mit je einem Turm und 4 gegen 3 Bauern. Kurt verteidigte seine Stellung gut mit dem König und erzielte schließlich das Remis (1,5:2,5).

Nun schauten alle gespannt auf das Spiel von Schett Franz auf Brett 3 gegen Schober Othmar. Dieser opferte im Mittelspiel einen Springer gegen 2 Bauern, weil er dadurch 2 verbundene Freibauern auf den Linien g und h erhielt. Franz konnte sich aber mit seinem König, Springer und den beiden Türmen gut verteidigen. Und seine Dame stiftete Unruhe im gegnerischen Lager, da der weiße König ziemlich entblößt dastand. Franzens Springer hatte die Oberhoheit über das Gelände, weil er immer wieder gute gedeckte Felder einnehmen konnte und die Freibauern kamen nicht weiter. Es  sah aus, als ob Franz bald die Bauern gewinnen könne. Doch in einem Augenblick der Orientierungslosigkeit zog Franz seinen Turm von h8 auf g8 und ließ damit einen Vormarsch der Bauern zu. Dies führte zu einem fulminanten Übergewicht der weißen Stellung, sodass Franz aufgeben musste. Schade, weil noch kurz vorher die Partie nach dem zu erwartenden Verlust beider Freibauern gewonnen schien, aber in einer Schachpartie kann eben sehr viel passieren (1,5:3,5).

Somit ergab die Reise nach Fügen eine 1,5:3,5 Niederlage.