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1. Klasse gegen Absam am 11.1.2020

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Am 1. Brett trafen Thöny Hermann und Embacher Gregor aufeinander. Beide kamen ausreichend gut aus der Eröffnung und tasteten sich gegenseitig ab. Nachdem nirgendwo eine Lücke zu entdecken war, einigte man sich auf ein Remis (0,5:0,5).

Brett 6 sah Peck David und Hengl Philipp in einem atemberaubendem Tempo auf das Endspiel zustreben. Auf den anderen Brettern waren etwa 10 Züge gemachtn aber hier war man bereits im Endspiel mit je einem (gleichfarbigen) Läufer und jeweils 6 Bauern. Diese waren zwar nicht ganz symmetrisch aufgestellt, doch war keiner leicht abzuholen. Und die Könige standen gut zentriert, worauf man sich auch auf remis einigte (1:1).

Lerch Johannes hatte auf Brett 3 Wetscher Wolfgang gegenüber sitzen. Johannes hatte etwas mehr vom Spiel, die offene a-Linie unter Kontrolle. Er versuchte dort einzudringen (auf die 7. Reihe zu gelangen), was aber Wolfgang verhindern konnte. Nachdem man fast alles abgetauscht hatte - bis auf je einen Läufer (gleichfarbig) und je einen Springer, sowie je 5 Bauern - hatte Johannes immer noch mehr Raum und Wolfgang war in der Verteidigung. Jedoch konnte Johannes nicht weiteren Vorteil erlangen und gab sich nach Abtausch der Springer mit dem Remis zufrieden (1,5:1,5).

Auf Brett 4 hatte Kirschner Oswald den starken Spieler Pregl Walter als Gegner. Oswald konnte sich (als Schwarzer) einige Zeit verteidigen, ließ allerdings einen gedeckten Freibauern im Zentrum zu (der PC bewertete dies aber nur mit +0,4). Nach einigen weiteren Zügen wollte Oswald seine Figuren aktiver hinstellen, was jedoch nicht gelang. Stattdessen musste er zusehen, wie Walter seine Figuren immer besser platzierte und die Niederlage war nicht mehr abzuwenden (1,5:2,5).

Postwendend holte sich Ebenbichler Klaus auf dem 5. Brett den ganzen Punkt. Er spielte gegen Zozin Walter. Die Stellung war eher verzwickt, Bauern und Figuren ziemlich verkeilt, bis es Klaus gelang, eine Springergabel einzusetzen. Und Walter übersah, dass nicht nur der König bedroht war, sondern auch die Dame. Nach dem Damenverlust wurden noch einige Züge gemacht, dann gab Walter auf (2,5:2,5).

Die letzte Partie war auf Brett2: Staninski Borislav gegen Schnabl Andreas. Die Stellung entsprach nach dem 20. Zug dem Begriff "fire on board". Beide hatten ihre Drohungen noch nicht umgesetzt. Dann nahm Borislav mit einem Läufer den Bauern vor dem feindlichen König, doch Andreas traute sich nicht, den Läufer zu schnappen. Stattdessen versuchte er, die gedrückte Stellung anderweitig zu verbessern.  Der Läufer begab sich wieder auf sein Zentralfeld und alle Zuseher meinten (natürlich wortlos), dass nun die Stellung für Borislav klar gewonnen wäre, einschließlich Andreas - wie er zuletzt zugab. Doch der Teufel schläft nie. Dank eines Läufers, der verloren umherstand, aber einem Turm Deckung gab, konnte Andreas 2-mal schach geben und die Stellung sah auf einmal wegen des an den Rand gedrängten Königs für Borislav gefährlich aus. Der Turm hatte noch ein weiteres gutes Feld - dank des vereinzelten Läufers - und Borislavs Dame wurde von ihrer guten Position verdrängt. Anschließend hatte der Turm noch ein schach und plötzlich wurde die gegnerische Dame, die eigentlich sehr defensiv gestanden war, zur Matchwinnerin und setzte Borislav matt (2,5:3,5).

So wurde aus einem vermeintliche Sieg mit 3,5:2,5 unversehens ein Niederlage mit 2,5:3,5.