Beginn der Klubmeisterschaft 2020

Beginn der Klubmeisterschaft 2020

Coronabedingt war die längste Zeit nichts Neues zu berichten. Doch dies hat sich nun geändert. Der Klassenerhalt wurde in allen vier Tiroler...

1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

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Thöny Hermann auf Brett 1 konnte bald den ganzen Punkt für sich verbuchen. Er baute großen Druck gegen den in der Mitte verbliebenen König auf und...

2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

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Hotel Charlotte stellt für die Spielgemeinschaft einen idealen Raum zur verfügung. Viel Sonne und Licht, Ausblick auf die Nordkette und 5 Tische,...

  • Beginn der Klubmeisterschaft 2020

    Beginn der Klubmeisterschaft 2020

    Sonntag, 12. Juli 2020 10:59
  • 1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

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    Mittwoch, 11. März 2020 11:37
  • 2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

    2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

    Dienstag, 03. März 2020 11:58

1. Klasse in Schwaz am 25.1.2929

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"A schware Partie für mi." haben sich alle unsere Spieler vor dem Match gegen die Schwazer als Tabellenführer gesagt. Für manche war es dann doch leichter als erwartet, aber eben nicht für alle.

Am 1. Brett trat Thöny Hermann gegen Gruber Michael an. Es entstand ein heißer Kampf um jede Position und Michael wollte Hermann durch ein Läuferopfer bloßstellen. Doch Hermann - nicht faul - präsentierte ein Gegenopfer. Danach hätten beide Materialgewinn erzielen können, wären jedoch eventuell ins Matt gelaufen. Nach Vermeidung weiterer Verschärfung gelangten beide in eine brauchbar zu verteidigende Stellung und es wurde ein heiß umkämpftes Remis (0,5:0,5).

Auf Brett 6 spielte Peck David gegen Köll Hannes. David gelangen die ersten Züge offenbar etwas besser und er kam mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung. Anschließend wurde fleißig abgetauscht und David verblieb mit einem Springer und 4 Bauern gegen einen Läufer und 3 Bauern. Nachdem es Hannes gelungen war, seine Bauern zu tauschen, musste David versuchen, den übrigen Bauern mit seinem Springer zum Umwandlungsfeld zu treiben. Die Aussichten waren nicht schlecht, weil der gegnerische König noch weit entfernt vom Umwandlungsfeld stand und Davids König ihn abdrängte. Aber es gestaltete sich dennoch schwierig, den Läufer vom Bauernfressen abzuhalten - und irgendwann gelang es Hannes, ein Remis zu erzwingen (1:1).

Das 3. Brett sah Schranzhofer Marco gegen Kornthaler Reinhard. Marco geriet nach der Eröffnung leicht in die Defensive und wollte dies mit mutigen Zügen wettmachen. Nachdem beide groß rochiert hatten, riss Marco die Königsstellung für einen Angriff auf. Dies tat seiner ohnehin nicht besonders guten Stellung noch weniger gut und Reinhard kam in eine großartige Offensive, worauf Marco aufgab (1:2).

Staninski Borislav hatte am 2. Brett gegen Streiter Gerhard einen sehr guten Tag. Er zwang seinen Gegner zu absolut passivem Verhalten und knöpfte ihm einen Bauern nach dem anderen ab. Nach dem Damentausch entstand ein Verhältnis von 6 gegen 3 Bauern, wobei jeder Spieler noch beide Türme und eine Leichtfigur besaß. Auch die Stellung war für Borislav ausgezeichnet, was ja nach ausgiebiger Bauernverspeisung nicht sebstverständlich ist. Nachdem sich die Mehrbauern anschickten, gegn ihr Umwandlungsfeld zu streben, reichte es Gerhard und er gab auf (2:2).

Kirschner Oswald hatte am 5. Brett Ranner Stefan als Gegner. Nach den üblichen Eröffnungszügen wollte Oswald einen sehr gut postierten Läufer des Gegners abtauschen. Dies gelang auch, kostete aber 2 Tempi. In dieser Zeit konnte Stefan einen Springer auf die 5. Reihe bringen, der alles in Oswalds Stellung beäugte. Einen Angriff auf der a-Linie konnte Oswald abwehren und den feindlichen Turm nach Abtausch eines Turmpaares wieder auf die Grundreihe zwingen. Die Stellung wurde aber etwas wackelig und Stefan versuchte sein Glück im Zentrum, wo sich sein Springer wie eine Zecke festgebissen hatte. Nach dem Vormarsch seiner Bauern sah es aus, als ob Oswald einen Mehrbauern ergattern könne. Dies gelang aber wegen einer Drohung auf die Dame nicht und Stefan konnte mit einem Figurenopfer endgültig den Sack zumachen (2:3).

Die Partie am 4. Brett Wunderl Eva gegen Angerer Helmut sah verheißungsvoll für Eva aus. Sie versuchte sich in einem Figurenscheinopfer, das die feindliche Stellung vor dem König aufgerissen hätte. Aber Helmut ging aus dem Schach einfach mit seinem König weg. Da die Stellung schon ein wenig schwach aussah, wollte Eva mit einem echten Figurenopfer durchkommen. Helmut gelang es jedoch, eine Figur zu schnappen, ohne dass sein König ernsthaft in Gefahr geriet. Trotz aller weiteren Versuche konnte Eva den Fuchs nicht erlegen und kam in ein Endspiel mit einer Minusfigur, was schließlich zur Niederlage führte (2:4).

Also wurde es die erwartete Niederlage (2:4), es war jedoch knapper als es die Zahlen ausdrücken.