1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

Thöny Hermann auf Brett 1 konnte bald den ganzen Punkt für sich verbuchen. Er baute großen Druck gegen den in der Mitte verbliebenen König auf und...

2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

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Hotel Charlotte stellt für die Spielgemeinschaft einen idealen Raum zur verfügung. Viel Sonne und Licht, Ausblick auf die Nordkette und 5 Tische,...

2. Klasse gegen Polizei SV am 1.2.2020

2. Klasse gegen Polizei SV am 1.2.2020

Einen sagenhaft schnellen Sieg konnte Peck David auf Brett 3 gegen Unterweger Andreas verbuchen. Beide Spieler sind ja bekannt, dass sie nicht...

  • 1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

    1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

    Mittwoch, 11. März 2020 11:37
  • 2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

    2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

    Dienstag, 03. März 2020 11:58
  • 2. Klasse gegen Polizei SV am 1.2.2020

    2. Klasse gegen Polizei SV am 1.2.2020

    Dienstag, 04. Februar 2020 12:06

1. Klasse gegen Steinach am 7.3.2020

Bewertung: 5 / 5

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Thöny Hermann auf Brett 1 konnte bald den ganzen Punkt für sich verbuchen. Er baute großen Druck gegen den in der Mitte verbliebenen König auf und konnte seinen Gegner Wild Wolfgang durch Fesselungen zur Aufgabe bewegen (1:0).

Auf dem 2. Brett hatte Lerch Johannes Janes Christian gegenüber sitzen. Johannes konnte seine Stellung sukzessive verbessern und ließ dem Opponenten kein Spiel. Irgendwann war der Vorteil so groß, dass es zum Sieg reichte (2:0).

Ebenbichler Klaus spielte am 5. Brett gegen Kostic Zoran. Klaus war nach großer Rochade im Angriff auf dem Königsflügel und verbesserte seine Stellung zusehends  (PC hätte schon +3 gegeben). Jedoch wäre plötzlich durch den unbändigen Drang, nach vorne zu stürmen, ein taktischer Gegenzug möglich gewesen. Zoran sah ihn aber nicht und so konnte Klaus seinen Angriff gut fortsetzen. Kurz darauf verlor Zoran einen Läufer und damit war die Partie auch eigentlich schon futsch (3:0).

Tumanyan Gor hatte am 6. Brett Gatt Friedrich als Gegner. Gor ließ seinem Gegenüber keine Chance und spielte starke Angriffszüge gegen den feindlichen König, wodurch Friedrich so unter Druck geriet, dass er schließlich aufgab (4:0).

Wunderl Eva traf am 3. Brett auf Öttl Gerhard. Eva stellte ihre Figuren geschickt auf und war im Begriff vorzumarschieren, als Gerhard ein Remis anbot. Nach kurzer Überlegung lehnte sie ab - und zwar mit Recht. Ihr Angriff war bereits so stark, dass bald darauf die Stellung von Gerhard zusammenbrach (5:0).

Wer ließ den Steinachern einen Punkt zukommen? Natürlich Kirschner Oswald, der am 4. Brett gegen Kalchschmid Ferdinand antrat. Er kam aus der Eröffnung als Schwarzer gut heraus und hatte ganz leichten Vorteil, vernudelte diesen aber allmählich. Im Endspiel wäre durch ein Bauernopfer (eher Scheinopfer) eventuell noch ein Sieg möglich gewesen, aber Oswald spielte das Opfer an der falschen Stelle und besiegelte damit sein Schicksal (5:1).

2. Klasse gegen SVI / IVB am 29.2.2020

Bewertung: 5 / 5

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Hotel Charlotte stellt für die Spielgemeinschaft einen idealen Raum zur verfügung. Viel Sonne und Licht, Ausblick auf die Nordkette und 5 Tische, die für die 5 Bretter und Zubehör ausreichend groß sind, waren ein guter Anfang.

Die erste beendete Partie war auf Brett 5 mit Sturm Gabriel gegen Bende Milodrag (alias Miroslav). Beide kämpften um die Positionen, konnten aber keinen entscheidenden Vorteil für sich verbuchen. Daher gab es das logische Remis (0,5:0,5).

Am 3. Brett trat Prugger Peter gegen Tumanyan Gor an. Gor hatte im Bestreben, einen positionellen Vorteil zu erlangen, einen Bauern eingebüßt. Doch schien dies die Stellung nicht besonders zu schwächen. Peter ließ aber auf diesem Damenflügel, wo er nun einen Mehrbauern hatte, alle seine Figuren aufmarschieren. Alles andere schien gut abgesichert. Aber der Schein war nicht gut genug. Gor setzte alles auf Königsangriff, der zwar wegen der Absicherung durch Bauern schwierig zu bewerkstelligen war, aber schlussendlich von Erfolg gekrönt wurde. Gor brach mit den beiden Türmen und einem Läufer durch und setzte den weißen König matt (1,5:0,5).

Kirschner Oswald traf am 2. Brett auf Eder Erwin. Relativ bald konnte er mit einem gut abgesicherten Springer auf d6 die gegnerische Entwicklung massiv hemmen. Erwin versuchte intensiv, diese Blockade weg zu bekommen, war aber einige Zeit nicht erfolgreich. Nach einem Springerausflug von Erwin fand Oswald nicht den besten Zug und musste die Blockade aufgeben, wodurch sich Erwin befreien konnte. Danach war alles ziemlich ausgeglichen und es gab ein Remis (2:1).

Schett Franz spielte am 4. Brett gegen Eder Arthur. Nach einer Unvorsichtigkeit (von Seiten Arthurs) gelang es Franz, eine Figur zu ergattern. Danach wurde erbittert von beiden Seiten um ein Matt gekämpft, aber Franz war auf der Hut. Kurzfristig schien Arthur die Figur zurückzugewinnen. Aber Franz stellte eine Drohung für einen Damengewinn auf. Daher musste Arthur doch wieder die Figur geben. Nach einigem Geplänkel konnte Franz den Vorteil in einen Sieg ummünzen (3:1).

Die Partie Ebenbichler Klaus gegen Haller Werner auf Brett 1 dauerte am längsten. Beide machten zunächst die üblichen sinnvollen Eröffnungszüge, bis Werner plötzlich zu schwächeln begann und ein wenig passiv wurde. Klaus setzte voll auf die Kutsche des Entwicklungsvorsprungs und fuhr in der Mitte durch. Nach einigen Abtäuschen verblieb er mit dem Läuferpaar, das sehr neugierig auf den gegnerischen König blickte. Mit einem Turm und der Dame, die beide schon auf dem Sprung waren, konnte er bald eine Mattdrohung aufstellen. Dadurch war Werner gezwungen, die Dame gegen einen Turm zu geben. Und eigenartigerweise war seine Stellung danach nicht besser, sondern so schlecht, dass sich praktisch keine Figur bewegen konnte, ohne dass neuerlicher materieller Verlust anstand. Klaus wollte aber das Matt und konnte es auch bald erreichen (4:1).

Gratulation der gesamten Mannschaft für diesen erfolgreichen Tag, zumal es bisher in der 2. Klasse nicht besonders gut lief!

 

 

2. Klasse gegen Polizei SV am 1.2.2020

Bewertung: 5 / 5

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Einen sagenhaft schnellen Sieg konnte Peck David auf Brett 3 gegen Unterweger Andreas verbuchen. Beide Spieler sind ja bekannt, dass sie nicht lange fackeln wollen, wenn sich was ergibt, doch schon um 14.10 Uhr war die Partie beendet. Andreas hatte sich zuvor an einem Bauern vergriffen und seine Königsdeckung (im wahrsten Sinne sträflich) vernachlässigt. Er wollte durch Damentausch das nahende Ende abwenden. Jedoch konnte David seine Türme und einen Läufer so gut postieren, dass es zum Schachmatt kam (1:0).

Schett Franz hatte auf Brett 5 gegen Marosits Alexander eine ausgezeichnete Stellung herausgespielt, ließ aber seine Dame ungedeckt stehen, sodass sie einfach (ohne Gegenleistung) genommen werden konnte. Nach kurzem Schock spielte er weiter, weil seine Stellung eigentlich immer noch gut war, aber die glatte Mehrdame gab doch den Ausschlag. Er wurde matt gesetzt (1:1).

Am 4. Brett war Tumanyan Gor gegen Pescoller Peter aktiv. Gor spielte sehr konsequent und druckvoll, bis er Peter eine Figur abknöpfen konnte. Seine Stellung war so gut, dass Peter keinen Vorteil dadurch verbuchen konnte. In weiterer Folge wurden Figuren und Bauern getauscht und Gor behielt die Oberhand (2:1).

Kirschner Oswald hatte Zechner Thomas am 2. Brett als Gegner. Er ließ seinen König in der Mitte, wo er wegen der Bauernstellung und durch Figuren gut verteidigt war. Thomas versuchte, am Königsflügel einen Angriff zu starten, was aber nicht von durchbrechendem Erfolg gekrönt war. Er zog seine Angriffsfiguren wieder zurück. Nun meinte Oswald, durch einen Angriff am Damenflügel reüssieren zu können. Es sah auch wegen der Überzahl der Figuren an dieser Stelle nicht schlecht aus. Und er hätte kurz mal durch ein Figurenscheinopfer einen Bauern ergattern können, was er allerdings nicht sah. Die Stellung war ziemlich ausgeglichen, doch wollte Oswald mehr und ließ unvorsichtigerweise einen feindlichen Turm auf die 7. Reihe. Dies bedeutete schließlich das Ende (2:2).

Die interessanteste Partie war am 1. Brett Lerch Johannes gegen Haas Rainer. Rainer konnte sich als Schwarzer zunächst gut verteidigen. Er hatte zwar etwas weniger Raum, Johannes sah aber noch nicht, wie er durchkommen sollte. Beide hatten wechselseitig schon an ein Remis gedacht. Doch es kam glücklicherweise nicht dazu. Johannes riss seine Stellung vor dem König drastisch auf und entblößte ihn auch dadurch. Aber nach Übersiedlung einiger Figuren in diesen Bereich konnte er den anderen König empfindlich unter Druck setzen. Schließlich war der Angriff so stark, dass Rainer aufgab (3:2).

So ergab sich wieder ein 3:2, diesmal allerdings für unsere Mannschaft. Ein Bravo für unsere Schachjugend (zu welcher nun auch David zählt)!