Endlich geimpft!

Endlich geimpft!

Zur Aktualisierung der Homepage gibt es heute nichts Schachliches, dafür aber etwas Sachliches. Punkt 12 Uhr ("high noon") wurde der Kampf gegen...

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

Dieses Jahr ist nicht viel perfekt. Weihnachtsfeiern konnte man nicht abhalten und Exemplare einer Schach-Chronik konnte man nicht verteilen,...

2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

Es geht heuer um nichts, nur um den Spaß am Schachspielen - es gibt ja keinen Absteiger und aufsteigen können wir auch nicht, weil wir in jeder...

  • Endlich geimpft!

    Endlich geimpft!

    Donnerstag, 18. März 2021 16:54
  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Samstag, 26. Dezember 2020 15:09
  • 2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

    2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

    Donnerstag, 29. Oktober 2020 10:27

2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

DSCN3244

Es geht heuer um nichts, nur um den Spaß am Schachspielen - es gibt ja keinen Absteiger und aufsteigen können wir auch nicht, weil wir in jeder Tiroler Spielklasse eine Mannschaft haben. Allerdings hält sich der Spaß in Grenzen, wenn die ganze Mannschaft nur einen halben Punkt erzielt, wobei die Absamer mit einer sehr starken Mannschaft angereist waren. Nun zu den Einzelergebnissen:

Schett Franz hatte am 4. Brett Anegg Richard als Gegner. Franz konnte seinen Läufer auf c8 nie herausbringen, der bewegte sich die ganze Partie nicht. Erst als Richard seinen Druck auf der offenen c-Linie so verstärkt hatte, dass er den Läufer gratis schnappen konnte, bewegte sich der Läufer vom Brett herunter. Doch Franz gab auch mit einer Figur weniger nicht auf und konnte sogar die Figur zurückgewinnen, allerdings zum Preis von 2 Bauern. In dem dann entstandenen Damenendspiel gab es noch die Hoffnung auf ein Dauerschach, jedoch fand es Franz nicht rechtzeitig (0:1).

Auf Brett 2 trafen Hengl Philip und Schwarz Benedikt aufeinander. Beide spielten anscheinend die Eröffnung gut, keiner konnte irgendwo durchbrechen. Sie kennen sich ja schon recht gut. Daher gab es schließlich ein "Großmeisterremis" und den halben Punkt (0,5:1,5).

Praxmarer Luis spielte am 5. Brett gegen Kittinger Dominik. Beide ließen ihre Truppen geordnet aufmarschieren. Nach einigem Geplänkel konnte Luis seine Bauern etwas weiter nach vorne bringen, hatte also mehr Raum für seine Figuren. Nach Abtausch aller Leichtfiguren stand es etwas besser für Luis. Dann versuchte Dominik mit den Figuren auf der c- Linie einzudringen, was aber nur einen Abtausch von Türmen erreichte. Nun versuchte Luis einen Bauern auf die 8. Reihe zu bringen, wofür er alle Schwerfiguren abtauschen musste. Dadurch erhielt Dominik auch einen Freibauern. Nun stellte sich leider heraus, dass zwar Luis zuerst seine neue Dame bekam (ohne Schachgebot auf der 8. Reihe), aber Dominik im nächsten Zug seine Dame mit Schachgebot aufstellen hätte können, was gleichzeitig Schachmatt gewesen wäre. Deshalb gab Luis auf (0.5:2,5).

Am 3. Brett saßen sich Kirschner Oswald und Pregl Walter gegenüber. Oswald kam gut aus der Eröffnung und konnte mit seiner Dame im gegnerischen Lager, wo 5 Figuren unkoordiniert herumstanden, Unruhe stiften. Da die Dame natürlich mit Unterstützung von einem Laufer und einem Springer Drohungen aufstellte, musste Walter sehr genau spielen und hatte 4 Züge lang immer den besten Zug zu finden, was ihm aber auch gelang. Es hatte eine Zeit lang nach Figurenverlust ausgesehen, jedoch konnte sich Walter konsolidieren und sich nach Abtausch von Figuren befreien. Im Anschluss konnte er mit einer Springergabel eine Qualität ergattern und die Partie für sich entscheiden (0.5:3,5).

Die letzte beendetePartie gab es auf Brett 1 zwischen Tumanyan Gor und Wetscher Wolfgang. Gor erhielt in der Eröffnung mehr Raum im Zentrum und drängte Wolfgang in die Defensive. Jedoch verlor er in seinem Angriff eine Figur und so wurde alles etwas schwierig. Wolfgang konnte Schwerfiguren abtauschen und verblieb mit einem Turm und Läufer und Springer gegen einen Turm und einen Springer. Seine 3 Freibauern am Königsflügel waren noch ziemlich weit hinten, während Gor seine 3 Freibauern am Damenflügel schon etwas vorgerückt hatte. Mit der Mehrfigur gelang es Wolfgang, einen Bauern nach dem anderen zu schnappen und es blieb Gor nichts anderes übrig als aufzugeben (0,5:4,5).