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1. Klasse in Zirl am 5.12.2015

Bewertung: 5 / 5

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Fast ein "Deja-vu". Vor einer Woche war die Mannschaft der 2. Klasse in Zirl und verlor wegen eines halben Pünktchens. Wie wird heute das Ergebnis ausschauen? Vorweggenommen: es fehlt wieder ein halbes Pünktchen!

Wunderl Eva hatte es schwer mit Schnegg Daniel. Sie kam zwar in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, hatte jedoch nur einen gegen drei Bauern. Kurz sah es so aus, als ob sie die Diagonale beherrschen könne, aber Daniel setzte sich durch (0:1).

Handl Hans und Pali Philipp trennten sich in Güte, nachdem keiner eine Blöße gezeigt hatte (0,5:1,5)

Peck David bekam es mit Rantner Otto zu tun. Er ließ sich unter Druck setzen und kam nicht zur Rochade, was schlussendlich zum Verlust der Partie führte (0,5:2,5).

Schett Franz spielte gegen Walcher Christian und hätte einen Eröffnungsfehler des Gegners ausnutzen können, war aber so auf seine Entwicklung fixiert, dass er dies nicht erkannte. Christian hätte eine Figur geben müssen oder zwei bis drei Bauern wegen der Bedrohung mit der Dame. Christian konnte aber die Ungenauigkeit reparieren und gewann schließlich die Partie (0,5:3,5).

Schranzhofer Marco bekam Röck Vanessa serviert. Sie zierte sich zunächst ein wenig und es sah nicht so aus, als ob sie mit Weiß gewinnen wollte, stellte die Figuren (Läufer) eher nach hinten rein. Die Stellung beider war jedoch eher ausgeglichen, fast freundschaftlich und nicht aggressiv. Doch irgendwann wollte Marco die Oberhand erlangen und fing an, auf Vanessas König zu zielen. Der entstandene Druck reichte, um einen Bauern zu ergattern, dann eine bessere Stellung zu erlangen und schließlich den ganzen Punkt (1,5:3,5).

Auf dem letzten Brett spielten Kirschner und Kirschner - klingt wie ein Kabarettensemble. Es war auch die Partie, die als letzte fertig wurde. Durch eine Unachtsamkeit verlor Ossi bald einen Bauern, den er allerdings gleich wieder wegen der besseren Figurenstellung zurückholen hätte können. Er ließ aber Reinhard den Bauern und setzte auf gute Entwicklung, Türme ins Zentrum in Richtung des unrochierten Königs. Dies wirkte sich auch bald aus. Durch ein Scheinopfer eines Springers konnte der Bauer wieder erobert und eine gute Stellung erreicht werden. Dann gab es einige Zeit unergiebiges Geplänkel - Ossi wollte den gegnerischen a-Bauern mopsen, damit seine eigenen Bauern auf a und b den Freibauernstatus erlangen. In der Hitze des Gefechts (nach Schnappen des a-Bauerns) konnte Reinhard allerdings die Qualität gewinnen. Dadurch spielte Ossi mit einem Springer und zwei Freibauern gegen einen Turm. Ossis König war eine Spur schneller am Ort des Geschehens. Die Bauern kamen auf a6 und b7, gedeckt durch den Springer auf c5. Und so konnte die Umwandlung in eine Dame nicht mehr verhindert werden (2,5:3,5).

Foto: Kirschner und Kirschner