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  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

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  • 2. Klasse gegen Absam am 24.10.2020

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1. Klasse gegen Jugend Kundl am 16.1.2016

Bewertung: 5 / 5

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Diesmal haben wir ausnahmsweise eine starke Mannschaft aufstellen können. Die Kundler waren mit Jugendlichen und auch Spätjugendlichen vertreten.

Auf Brett 1 spielte Thöny Hermann gegen Totschnig Klaus. Beide rangen um Vorteil, es wollte jedoch nicht recht gelingen. Zwar waren noch viele Figuren auf dem Brett, aber keiner konnte irgendwo durchbrechen, sodass man sich auf remis einigte (0,5:0,5).

Tekac Jusuf auf Brett 6 traf auf Mayr Reinhard. Nach einigem Abtasten kam Jusuf zu einer Mehrfigur, etwas später wegen eines Schachs zum Qualitätsgewinn, sodass er schließlich einen glatten Turm mehr hatte, worauf Reinhard aufgab (1,5:0,5).

Kirschner Oswald auf Brett 5 konnte ebenfalls nach einigen Zügen einen Läufer des Gegners Bertel Stephan gratis bekommen. Dann spielte Stephan voll auf Königsangriff und brachte einen Freibauern auf die 6. Reihe, der allerdings vom König blockiert wurde. Nach einigen weiteren vergeblichen Versuchen, durch Fesselung oder Freimachen der Linien ein Matt zu erreichen gab Stephan auf (2,5:0,5).

Ebenbichler Klaus hatte mit Totschnig Hans-Peter einen heißen Kampf. Klaus hatte alle 5 verbliebenen Figuren auf den König gerichtet. Eine davon wäre wegen einer Gabel sogar zu nehmen gewesen, was allerdings zum Matt geführt hätte. Hans-Peter konnte sich aus dieser Umklammerung lösen durch ein Springeropfer, das kurzfristig die Mattdrohung beseitigte. Anschließend konnte er die bereits zum Abholen bereit stehende Figur von Klaus nehmen. Klaus hatte übrigens die letzten 20 Züge in Zeitnot gespielt, immer 1 bis 2 Minuten auf der Uhr. Hans-Peter hatte vor seinem Mattproblem 30 Minuten und verbrauchte davon 28, um aus der Umklammerung zu kommen. Danach stand es materiell ausgeglichen. Klaus aber hatte ein gutes Bauernzentrum mit einem Freibauern, was schon zum Sieg führen hätte müssen. In seiner Zeitnot verlor Hans-Peter jedoch einen Turm und gab auf (3,5:0,5).

Auf Brett 3 spielte Staninski Borislav gegen Bertel Benedikt. Borislav kam zu einem Mehrbauern, den er öfters wieder verlor, aber postwendend wieder zurückholte. Nach dem Tausch der meisten Figuren wurde ein Endspiel mit Turm und gleichfarbigem Läufer erreicht, Borislav mit vier und Benedikt mit drei Bauern. Nach einer Unachtsamkeit war der Mehrbauer wieder mal verschwunden und konnte trotz intensiver Suche nicht mehr gefunden werden, remis (4:1).

Auf Brett 2 kam es zum Duell Sovago Philipp gegen Ager Johann. Nach einigem Hin und Her konnte Philipp wegen eines günstigen Damentauschs einen Bauern ergattern. Dieser blieb ihm bis zum Endspiel, wobei beide Spieler noch Springer und Turm besaßen, Philipp drei Bauern und Johann zwei Bauern. Da Turmendspiele mit einem Mehrbauern meist remis ausgehen, entschloss sich Philipp, die Türme zu tauschen und Springer zu behalten. Damit aber war das Durchkommen genauso unmöglich und es gab wegen Stellungswiederholung ein Remis (4,5:1,5).