1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

Beide Mannschaften traten nicht in stärkster Besetzung an, aber die Jenbacher waren stärker. Auf Brett 1 begegneten sich Thöny Hermann und Widner...

Erfolgreicher Start in die Landesliga 2018/2019

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Am 6. und 7. Oktober 2018 startete nun auch die höchste Spielklasse in Tirol - die Tiroler Landesliga - in die Saison. Unsere Mannschaft hatte es...

Jugendmannschaftsmeisterschaft der Vereine

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Sehr spät, aber doch, gibt es nun einen Bericht darüber. Jeder Tiroler Verein konnte Jugendliche U 18 zu einer oder mehreren Mannschaften...

  • 1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

    1. Klasse gegen Jenbach am 27.10.2018

    Dienstag, 30. Oktober 2018 14:08
  • Erfolgreicher Start in die Landesliga 2018/2019

    Erfolgreicher Start in die Landesliga 2018/2019

    Montag, 08. Oktober 2018 19:57
  • Jugendmannschaftsmeisterschaft der Vereine

    Jugendmannschaftsmeisterschaft der Vereine

    Sonntag, 16. September 2018 16:23

Gebietsklasse in Wattens am 10.3.2018

Bewertung: 5 / 5

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Gespielt wurde ausnahmsweise im Jägerwirt in Volders und die Wattener traten mit fast einer Landesligamannschaft an. Daher auch das folgende Ergebnis von 1:4.

Auf Brett 4 traf Lerch Johannes auf Waldhart Helmuth (siehe Foto). Johannes verlor relativ bald wegen einer Fesselung die Dame (gegen einen Turm), wehrte sich einige Zeit tapfer, hatte aber eigentlich keine Chance zu entkommen. Helmuth spielte den Rest der Partie trocken herunter (0:1).

Als Nächster war Sondhi Sumit auf Brett 5 fertig. Er hatte gegen den ehemaligen 1900-er Mößmer Gernot zu kämpfen. Gernot griff wie ein Berserker mit allen Figuren an, zeitweise hingen 2 oder 3 Figuren, die jedoch alle nicht kostenlos zu nehmen gewesen wären. Durch den entstehenden Druck konnte Sumit nur jeweils eine nach der anderen tauschen, sodass es schließlich zu einer ausgeglichenen Stellung kam. Nachdem die Angriffe wegen der guten Verteidigungszüge von Sumit nichts gefruchtet hatten, willigte Gernot in ein Remis ein (0,5:1,5).

Leitinger Kurt spielte auf Brett 3 gegen Bruno Giuseppe. Kurt konnt einen ordentlichen Stellungsvorteil herausholen, der schließlich dazu führte, dass er einen Läufer und 2 Bauern mehr besaß. In seiner Euphorie zog er alle Figuren in die gegnerische Hälfte und Giuseppe gelang es, einen Turm, einen Läufer und einen Bauern vor Kurts König zu bringen. Wegen einer Mattdrohung musste Kurt einen Läufer opfern, um sich herauszurappeln. Dies gelang endlich auch nach Rückgabe der Mehrbauern. Doch nach der materiellen Gleichheit und ungleichfarbiger Läufer war es nur mehr remis (1:2).

Auf Brett 1 hatte es Kirschner Oswald mit dem starken Spieler Fritz Josef zu tun. Oswald kam schon in der Eröffnung unter Druck, hatte doch Josef bereits 2 Figuren mehr entwickelt. Schließlich gelang es Oswald, die Damen zum Tausch zu bewegen und der Druck ließ nach. Allerdings verlor er bald darauf wegen der besseren Entwicklung von Josef einen Bauern. Bei besserem Spiel wäre dies sogar mit einem Gegenangriff zu verhindern gewesen. Einige Züge später mutierte der Mehrbauer zum gedeckten Freibauern, was für das Endspiel nichts Gutes versprach. Und so kamen noch etliche kleine Vorteile wie auf einer schiefen Ebene immer mehr zum Josef, der einfach sorgfältig alles berücksichtigte und weiter ausbaute. Schließlich musste Oswald nach einem vergeblichen Husarenangriff aufgeben, weil der Freibauer sich als richtiger Sargnagel herausstellte (1:3).

Schett Franz saß auf Brett 2 dem früheren 2000-er Schmied Roman gegenüber. Er kämpfte mutig gegen alle Anfechtungen des Gegners an, bis es Roman gelang, mit einem Turm auf die 7. Reihe einzudringen. Als nach Absicherung der Königsstellung auch noch die Dame auf der 7. Reihe erschien, war es schon sehr schwierig. Doch Franz organisierte mit einem Bauernopfer einen Gegenangriff, der zum Rückzug von Romans Dame führte. Jedoch waren es dann schon 2 Bauern weniger und der Angriff erstickte. Nachdem Franzens König zu sehr entblößt war, musste er schließlich aufgeben (1:4).

 

 

Langkampfen gegen Völs & Hak Ibk am 4.3.2017

Bewertung: 5 / 5

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Die Langkampfener waren gut aufgestellt, wollen sie doch aufsteigen. Aber alles muss erst ausgespielt werden.

Rauter Manni auf Brett 3 trat gegen Schönleben Dieter an. Beide konnten aus der Eröffnung heraus keinen Vorteil erringen und sahen offensichtlich keinen Durchbruch. So einigte man sich auf ein Remis (0,5:0,5).

Lerch Johannes traf am 4. Brett auf Plattner Bruno, der sich mit einem Überschuss von mehr als 200 Elo ans Brett setzte. Johannes verteidigte sich geschickt, parierte alle Drohungen und konnte jederzeit das Gleichgewicht halten. Also versuchte Bruno durch Abtäusche Linien zu erhalten, vergebens. Es kam zum Endspiel mit je einem Springer und 5 Bauern. Und wiederum schaffte es Johannes, alle Einbruchsfelder für den gegnerischen König zu kontrollieren. Nach Abtausch der Springer das gleiche Bild, also remis (1:1).

Auf Brett 1 bekam es Kirschner Oswald mit Sigl Peter zu tun. Ossi versuchte die lästigen Figuren von Peter zu attackieren und musste dafür seinen König nach einem Damenschach in der Brettmitte halten. Nach guter Figurenentwicklung war er dort aber nicht gefährdet. Die g- und h-Bauern marschierten mit Tempo und Unterstützung der beiden Türme auf g8 und h8 forsch in Richtung des rochierten Königs. Die weiße Dame durfte das Feld g2 nicht aus den Augen lassen, weil die Batterie von der schwarzen Dame auf c6 und dem Läufer auf b7 matt drohte. Jedoch konnte Peter diese Batterie entschärfen, weil Ossi nicht die Dame geben wollte, was allerdings nach etlichen Zügen zum Sieg geführt hätte. Unser David hätte mit Recht gesagt: "I should have won." Nach Abtausch einiger Figuren verflachte die Partie und endete mit einem Remis (1,5:1,5).

Krapf Matthias auf Brett 5 spielte gegen Pfister Erich, der anscheinend schon mal über 1900 Elo hatte. Erich gelang es, einen Bauern zu ergattern, positionierte dann seine Dame sehr gut und kam zum nächsten Bauern. Anschließend drangen nach Abtausch etlicher Figuren noch ein Turm und der König ein und es war nichts mehr zu halten (1,5:2,5).

Inzwischen hatte Schett Franz auf Brett 2 gegen Feiersinger Gerhard eine ausgezeichnete Stellung erreicht. Es war ihm gelungen, durch Drohungen die gegnerischen Bauern voranzutreiben, bis sie dem König nicht mehr ausreichend Schutz geben konnten. Gerhard versuchte zwar, durch Gegendrohungen dem König von Franz eine Falle zu stellen, jedoch vergebens. Franz versteckte seinen König hinter seinen Bauern und konnte schließlich dem anderen König den Garaus machen, also den vollen Punkt erzielen (2,5:2,5). Ein Bravo zum Mannschaftsremis!

Völs & Hak Ibk gegen Schach Ohne Grenzen am 4.2.2017

Bewertung: 5 / 5

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Einmal kurz nicht hingeschaut und nach gefühlten 5 Minuten hatte Lerch Johannes auf Brett 4 gegen Weiss Johannes einen Turm mehr auf dem Brett, wahrscheinlich waren es 15 Minuten. Den Vorteil konnte Johannes ausbauen und die Partie nach etwa 30 Minuten zum Sieg bringen (1:0).

Wurzer Reinhard spielte auf Brett 3 sehr bedächtig gegen Daxauer Patrick und konnte im Tausch gegen 2 Bauern eine Figur ergattern. Patrick wollte daraufhin seine Bauern nach vorne puschen, was Reinhard aber durch umsichtige Spielweise verhindern konnte. Durch gute Beherrschung des Zentrums gelangte Reinhard zu einem weiteren Vorteil: Qualitätsgewinn. Ein Angriff Patricks auf Reinhard´s König konnte durch die beiden Springer gut geblockt werden und nach dem Damentausch war es chancenlos (2:0).

Kirschner Ossi hatte auf Brett 1 Paul Ernst als Gegner. Nach e4 kam e6, Franzose (?), abgelehnt. Nach Entwicklung einiger Figuren konnte Ossi die Bauernstellung des Gegners schwächen und den König an der Rochade hindern. Dafür gelang es Ernst allerdings, die e-Linie mit den Türmen zu beherrschen. Es brauchte einige Züge, bis Ossi diese neutralisieren konnte. Ernst tauschte alles bereitwillig, auch sämtliche Leichtfiguren. Er wollte auch die Damen tauschen, was ihm erst zugebilligt wurde, als dadurch ein gedeckter weißer Freibauer auf e5 entstand. Es war alles getauscht, bis auf jeweils 7 Bauern. Nun könnte Ernst eigentlich aufgeben?! Weit gefehlt, es gelang ihm, durch seine 4 Bauern auf dem Damenflügel lästig zu werden und schließlich auch einen gedeckten Freibauern zu generieren, remis (2,5:0,5).

Schett Franz spielte auf Brett 2 gegen Forster Stephan. Diesem gelang es, einen Läufer durch einen Bauern gedeckt auf d6 einzunisten. Franz zog seine Figuren eher unbeirrt rundherum. Als er drohte, den Läufer mit einem Springer zu schlagen, was den Verlust des deckenden Bauern bedeutet hätte, verschwand der Läufer wieder. Auf dem Nebenbrett waren zu diesem Zeitpunkt (nach 28 Zügen) bereits alle Figuren verschwunden - außer die 7 Bauernpaare - auf Franzen´s Brett war noch nicht einmal ein Bauer weg. Beide Spieler lavierten ihre Figuren hin und her, auch rundherum. Aber Franz beherrschte dieses Spielchen anscheinend besser. Irgendwann gewann er eine Qualität. Doch noch war alles sehr geschlossen. Nach weiterem Herumgetänzel öffnete Franz dann mit g5 die Stellung, kam bald zum Gewinn der zweiten Qualität und gewaltigem Durchbruch (3,5:0.5).

Der Kontrahent von Krapf Matthias auf Brett 5 hieß Celani Cristiano. Zu Beginn verlief die Entwicklung relativ normal. Doch gelang es Cristiano plötzlich, eine Qualität zu gewinnen. Nun hätte Matthias einen Königsangriff starten können, vielleicht gepaart mit kleinen Neckereien der gegnerischen Dame, die hinter ihren Bauern ungedeckt stand. Aber Matthias versuchte es mit Verteidigung und verlor prompt noch einen Bauern. Nach eher erzwungenem Abtausch der meisten eingedrungenen Figuren verblieb Matthias der weiße Läufer und 3 Bauern, während Cristiano Turm und 4 Bauern besaß. Lange Zeit sah es sogar nach einem Remis aus, weil Matthias einen Bauern auf die 7. Reihe vorschieben konnte. Doch wagte es Matthias nicht, den König auch dorthin zu schicken, um den Turm abzuholen, weil dann der Läufer gegen zwei Bauern und den gegnerischen König überlastet gewesen wäre. Also gewann Cristiano (3,5:1,5).