Schach nur hinter verschlossenen Türen

Schach nur hinter verschlossenen Türen

Quasi im Verborgenen wird derzeit dennoch Schach gespielt. Einige unserer Spieler sind dort auch mit starken Ergebnissen zu finden. Unter dem...

Endlich geimpft!

Endlich geimpft!

Zur Aktualisierung der Homepage gibt es heute nichts Schachliches, dafür aber etwas Sachliches. Punkt 12 Uhr ("high noon") wurde der Kampf gegen...

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

Dieses Jahr ist nicht viel perfekt. Weihnachtsfeiern konnte man nicht abhalten und Exemplare einer Schach-Chronik konnte man nicht verteilen,...

  • Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Dienstag, 20. April 2021 13:50
  • Endlich geimpft!

    Endlich geimpft!

    Donnerstag, 18. März 2021 16:54
  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Samstag, 26. Dezember 2020 15:09

Weihnachtsfeier am 13.12.2019

Bewertung: 5 / 5

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Der Schachklub lud auch heuer wieder zu einem Festmenü in die Konditorei Altvöls in Völs (Restaurant). Es kamen 25 Mitglieder bzw. Jugendliche mit Eltern, denen alles gut gemundet hat. Während der Feier wurde die gute Jugendarbeit gelobt, die derzeit von Schranzhofer Marco, Krapf Matthias und Lerch Kornelia durchgeführt wird. Irschick Christoph war bis September dabei, ist aber leider nun im Ausland, hoffentlich nur vorübergehend. Weiters wurde der vorbildliche Einsatz von Kuen Toni hervorgehoben, der bei jedem Heimspiel für eine gute Bewirtung sorgt. Am Ende erhielt jeder eine Ausgabe der 43. Schach-Chronik, an welcher dankenswerterweise Schranzhofer Marco, Krapf Matthias und erstmals Peck David mitgearbeitet haben.

Anlässlich der Feier wurde auch der diesjährige Klubmeister geehrt. Es war - wie letztes Jahr - Schranzhofer Marco, der am konstantesten seine Leistung brachte. Herzliche Gratulation!

Nach Auflösung der Gesellschaft im Lokal wurde noch ein Blitzturnier (mit 10 Spielern) im Vereinslokal abgehalten. An diesem nahmen einige arrivierte Spieler des Vereins teil, gewonnen hat aber der Jüngste: Lerch Johannes mit 8½ vor Schranzhofer Marco mit 7½. Herzlichen Glückwunsch!

Abschließend möchte ich noch allen Lesern unserer Homepage ein zufriedenes Fest und neues Jahr wünschen, Kirschner Ossi.

2. Klasse in Absam am 30.11.2019

Bewertung: 5 / 5

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Die Partie auf Brett 5 war rasch zu Ende: Leitinger Kurt gegen Klemenc Karl-Matthias. Kurt ließ sich vom anscheinend sehr gut spielenden Karl-Matthias schnell so in die Enge drängen, dass er nach circa 15 Zügen keinen Bauern und keine Figur mehr ziehen konnte, ohne einen Verlust zu erleiden. Zudem war der König auch aus der Mitte noch nicht weggekommen. Bald war die Stellung nicht mehr zu halten und Kurt gab auf (0:1).

Als Nächster war Peck David auf Brett 3 fertig. Sein Gegner, Mayrhofer Rudi, hatte offensichtlich auch einen guten Tag. Nach etlichen ausgeglichenen Zügen kam Rudi immer mehr in die Offensive und David war genötigt, sein Heil in der Verteidigung zu suchen. Dies gelang aber auf Dauer nicht und schließlich musste David aufgeben (0:2).

Kirschner Oswald traf am 2. Brett auf Hammer David. Nach brauchbaren Eröffnungszügen auf beiden Seiten und beiderseitiger kurzer Rochade entschloss sich David, alle Figuren zu einem Königsangriff zu bringen. Oswald gelang es gerade noch, die am seidenen Faden hängende Königstellung zu halten (ein Figurenopfer hing ständig in der Luft). Nach Konsolidierung der Bauernstellung und Heranziehen eines Turmes wieder auf die h-Linie konnte Oswald seine Anstrengungen auf das Zentrum und den Damenflügel richten, wo er stärker aufgestellt war. Nach Attacken im Zentrum und der Drohung, die gegnerische Dame zu fesseln, musste David von seinem Angriff ablassen und kam ins Verteidigen. Darauf konnte Oswald mal einen Bauern erhaschen und nach Damentausch noch einen weiteren und nach Abtausch der meisten Figuren landete man in einem Turmendspiel mit je einem Turm, aber 4 gegen 2 Bauern. Dieses war nicht mehr zu halten, sodass David aufgab (1:2).

Schett Franz spielte auf Brett 4 gegen Kittinger Dominik. Franz war zunächst guter Dinge, ließ sich jedoch plötzlich Abdrängen und war in der Verteidigung nur mehr Zweiter. Es kostete ihn eine Qualität und dies war im Endspiel entscheidend, sodass  er aufgeben musste (1:3).

Ebenbichler Klaus traf am 1. Brett auf Schwarz Benedikt. Beide machten sinnvolle Eröffnungszüge. Irgendwann entschloss sich Klaus, mit g5 die gegnerischen Figuren zurückzudrängen. Darauf rochierte Benedikt groß, in der Erwartung, dass dies seinem Königsangriff zuträglich würde. Aber Klaus schickte sich an, seine Schwerfiguren für einen Königsangriff am Damenflügel herzurichten. Dies kostete zunächst den b-Bauern, was allerdings für seinen Angriff nicht schlecht war. Nach dem Vorrücken des a- Bauern und Vertripelung der Türme mit Dame auf der halboffenen b-Linie war klar, wo gespielt wurde. Benedikts Angriff war erlahmt und die Verteidigung wurde schwach, bis Damenverlust oder das Matt drohte. Benedikt gab auf (2:3).

Somit entstand eine knappe 2:3-Niederlage.

1. Klasse in Hall/Mils am 23.11.2019

Bewertung: 5 / 5

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Peck David kam gegen Hofer Franz auf Brett 6 sehr gut aus der Eröffnung und konnte bald einen Bauern ergattern. Franz versuchte zu attackieren, musste aber einige Bauerntäusche zulassen, bis David einen Freibauern erhielt. Dieser marschierte wegen anderer Drohungen geradezu unaufhaltsam auf die 7. Reihe und wurde dann als Dame wiedergeboren. Franz wollte noch irgendwelche Gegenchancen aus dem Hut zaubern, doch David ließ sich mit seiner Dame nicht mehr beirren (1:0).

Auf Brett 4 spielte Wunderl Eva gegen Albrecht Thomas. Eva konnte sich bald auf der a-Linie mit ihren Türmen etablieren, doch zunächst weiter nichts erreichen. Die 7. und 8. Reihe waren gut verteidigt. Im Mittelspiel übersah Thomas mal eine Springergabel und die Partie war futsch. In der anschließenden Analyse zeigte sich anscheinend, dass es praktisch immer remis war. Jedoch gab Thomas nach dem Missgeschick auf (2:0). 

Am 1. Brett traf Thöny Hermann auf Bodner Karl. Beide versuchten scharfe Züge zu finden. Plötzlich griff einer von Hermanns Springern in Form eines Abzugs (es drohte ein Matt durch Läufer und Dame) eine ungedeckte Figur an, die Karl dann auch (um das Matt abzuwenden) einfach hergeben musste. Der Rest war nur mehr Geplänkel, bis Karl aufgab (3:0).

Lerch Johannes hatte auf Brett 3 Messner Andreas als Gegner. Andreas probierte einen Angriff auf den König, den Johannes aber gut abwehren konnte. Die Stellung war dann einigermaßen verkeilt und keiner wollte mehr durch ein Opfer irgendetwas aufreißen. Daher gab es das logische Remis (3,5:0,5).

Am 5. Brett duellierten sich Kirschner Oswald und Wurzer Gerhard. Oswald kam recht brauchbar aus der Eröffnung und lehnte ein Remisangebot (um 15 Uhr) ab, weil er nicht den ganzen Nachmittag nur mehr zuschauen wollte. Dies stellte sich als Fehler heraus. Die Partie war eigentlich die längste Zeit wirklich remis, bis Oswald den gegnerischen König zu weit nach vorne ließ. Das wäre auch gut zu verhindern gewesen, aber der Schachteufel schläft nie. Nachdem Gerhard aus seiner 3:2-Mehrheit einen Freibauern zustande gebracht hatte, war die Partie nicht mehr zu halten (3,5:1,5).

Die letzte beendete Partie war am 2. Brett Schranzhofer Marco gegen Aschauer Gerold. Die Positionen wurden hart umkämpft, bis Marco nach einem Figurentausch in Vorteil kam. Durch einen "Fingerfehler", wo Gerold mit dem König zurücknahm statt mit einem Läufer, gab es ein Turmschach und ein Bauer war verloren. Danach wurden alle Figuren, bis auf jeweils einen Turm und 6 bzw. 5 Bauern getauscht. In diesem Endspiel konnte Marco zuerst einen Freibauern generieren und diesen laufen lassen. Nachdem dieser sogar noch durch den eigenen Turm angeschoben werden konnte, gab Gerold auf (4,5:1,5).