Schach nur hinter verschlossenen Türen

Schach nur hinter verschlossenen Türen

Quasi im Verborgenen wird derzeit dennoch Schach gespielt. Einige unserer Spieler sind dort auch mit starken Ergebnissen zu finden. Unter dem...

Endlich geimpft!

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Zur Aktualisierung der Homepage gibt es heute nichts Schachliches, dafür aber etwas Sachliches. Punkt 12 Uhr ("high noon") wurde der Kampf gegen...

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

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Dieses Jahr ist nicht viel perfekt. Weihnachtsfeiern konnte man nicht abhalten und Exemplare einer Schach-Chronik konnte man nicht verteilen,...

  • Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Dienstag, 20. April 2021 13:50
  • Endlich geimpft!

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    Donnerstag, 18. März 2021 16:54
  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Samstag, 26. Dezember 2020 15:09

2. Klasse gegen SOG am 16.11.2019

Bewertung: 5 / 5

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Die "Jungen" mussten es diesmal richten, dass es ein Mannschaftsremis wird (Schett Franz zählt hier zu den Jungen).

Peck David traf am 3. Brett auf Arnold Knut. David hatte zwar bald einen Bauern weniger, dafür aber einen netten Angriff auf die gegnerische Königsstellung. Knut konnte sich jedoch brauchbar verteidigen und im Versuch, durchzukommen übersah David, dass sein Läufer ungedeckt im Feindesland stand. Knut konnte ihn gefahrlos schnappen und die Partie war futsch (0:1).

Schett Franz bekam es auf Brett 5 mit Forster Stephan zu tun. Franz hatte schon 2 Bauern abgegeben und versuchte Gegenangriffe zu starten, was nicht ganz gelang. Stephan war am Vormarsch mit seinen Mehrbauern ein wenig zu euphorisch. Beim raschen Vorstoß eines Bauern übersah er, dass plötzlich seine Dame ungedeckt in der Gegend stand und Franz meinte: "Jetzt muss ich sie wohl nehmen." Dadurch ergab sich ein Endspiel mit Dame und Turm gegen Turm und 2 Mehrbauern, was Stephan natürlich bald aufgab (1:1).

Der Nächste im Bunde war Kirschner Oswald, der am 2. Brett gegen Kell Stefan antrat. Stefan gab bald eine Figur, weil er dadurch 2 Bauern und eine Qualität ergattern konnte. Die ganze Stellung sprach durchaus für Stefan (laut PC circa 1,5 Punkte Vorsprung). Quasi im Endspiel war Stefan mit Dame und Turm und 6 Bauern gegen Dame, Läufer und Springer und 4 Bauern in einer guten Position. Er wollte durch einen Doppelangriff mit seiner Dame Springer oder Läufer holen, was auch gelang. Jedoch hätte Oswald durch ein Läuferopfer eine rasante Stellung erhalten, die eher nach einem Turmverlust für Stefan aussah (oder Matt) als nach einem Nachteil für Oswald. Gesehen hat diesen Zug aber nur Stefan, was er nach der Partie angab. Er meinte, dass er im besten Fall noch ein Remis herausholen hätte können, vielleicht die Partie sogar verloren hätte. Doch Oswald wickelte verkehrt herum ab und kam immer mehr in Nachteil, sodass er schließlich die Segel streichen musste (1:2).

Auf Brett 4 spielte Tumanyan Gor gegen Schober Franz. Irgendwann konnte Gor einen Bauern mopsen und verteidigte diesen gegen wüste Angriffe. Oftmals schien er wieder verloren, die Figuren von Franz waren schon eingedrungen und wollten sogar dem König an den Kragen. Doch konnte Gor sich halten und startete einen Angriff ins gegnerische Lager. Dadurch musste Franz Figuren so ungünstig tauschen, dass die Bauernstellung katastrophal wurde. Gor konnte sich einen Freibauern schaffen und daher mit seinem König alles abräumen, was noch herumstand (alle anderen Figuren waren schon verschwunden). Schließlich gab Franz auf (2:2).

Die letzte Partie war Lerch Johannes gegen Heinz-Leisenheimer Matthias auf Brett 1. Johannes positionierte sein Läuferpaar sehr gut (ins gegnerische Lager schauend). Irgendwann stellte sich heraus, dass sie aber nur schauten und nichts anrichten konnten, weil Matthias dort nichts herumstehen ließ. Matthias stellte einen Läufer vor den König von Johannes, was indirekt eine Mattgefahr bedeutete. Johannes musste ein Weilchen daran arbeiten, dass seine Figuren die Stellung sicher hielten. So musste auch ein Läufer wieder zurück zur Verteidigung. Aber die Verteidigung war so gut, dass Matthias sich entschloss, Figuren zu tauschen (etliche). Und Johannes gelang es, auf ungleichfarbige Läufer zu tauschen, was einen Bauernverlust wettmachte. Er beherrschte die weißen Felder (auch mit dem König), während Matthias die schwarzen Felder beherrschte und der Mehrbauer war ja nur ein Doppelbauer, der sich nicht rühren konnte. Gut gemacht, es gab das logische Remis (2,5:2,5).

1. Klasse gegen Pradl am 9.11.2019

Bewertung: 5 / 5

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Auf Brett 1 maßen Thöny Hermann und Niedermair Hannes ihre schachlichen Kräfte. Beide spielten solide Eröffnungszüge und dann wollte anscheinend keiner mehr viel riskieren. Nach dem Remisangebot von Hannes überlegte Hermann ein Weilchen, aber nicht lange, und willigte ein (0,5:0,5).

Lerch Johannes und Sovago Philipp trafen am 3. Brett aufeinander. Beide fuhren scharfe Geschütze auf und machten die gegnerische Königsstellung sehr verwundbar, doch gelang es keinem, wirklich durchzubrechen. Also einigte man sich auch auf remis (1:1).

Am 4. Brett saßen sich Wunderl Eva und Kimpel Janine gegenüber, zwei Amazonen aus dem gleichen Team in der Damenbundesligamannschaft. Jeder dachte, es wird wohl bald ein Remis geben. Doch wurde lange Zeit darum gekämpft. Aber keine der Schachdamen riskierte wirklich alles und so wurde es tatsächlich das Remis (1,5:1,5).

Peck David traf am 6. Brett auf Graßmair Reinhold. Beide spielten solide Eröffnungszüge. Nach etlichen Abtäuschen kamen sie in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern und jeweils 6 Bauern. Die Verteilung der Bauern war jedoch ungleich. So konnte David aus seiner Mehrheit am Königsflügel einen Freibauern generieren, der immer im Auge zu behalten war. Dadurch gab es ihm die Freiheit, mit dem König zum Damenflügel zu spazieren und dort Unheil für den Gegner anzurichten. Nach Läufertausch gab Reinhold auf (2,5:1,5).

Kirschner Oswald und Delmarko Dietmar ritterten am 5. Brett um den ganzen Punkt. Oswald kam gut aus der Eröffnung und erhielt eine vermeintliche Vormachtstellung im Zentrum (laut PC aber nur +0,3). Er meinte auch, dass man mit dieser Stellung gewinnen müsste. Doch war die Rechnung ohne den schlauen Verteidigungsfuchs gemacht. Dietmar gelang es, viele Figuren abzutauschen und verblieb mit einem Springer gegen einen Läufer. In der Bauernstellung gab es aber eine 4-zu-3-Mehrheit für Oswald am Königsflügel, der immer noch der Meinung war, dass man dies gewinnen müsste. Dietmar zeigte allerdings gutes Spiel mit dem anscheinend lahmen Springer und konnte es in das ultimative Endspiel mit seinem Springer und einem Freibauern gegen den Läufer und einen Freibauern bringen. Oswald versuchte noch, Fallen aufzustellen, doch Dietmar machte immer die besten (Computer-) Verteidigungszüge. Daher gab es nur das Remis (3:2).

Das Mannschaftsergebnis hing also nun von der Partie Staninski Borislav gege Nussbaumer Leon am 2. Brett ab. Beide ließen die Figuren im gegnerischen Lager tanzen. Es gab Bauerndurchbrüche und Leon konnte zuerst eine neue Dame erhalten. Borislav hatte auch die Chance, rasch eine neue Dame zu erhalten. Doch ihm fehlte ein Tempo. Mit der feindlichen Dame im Rücken des nackten Königs und Unterstützung durch einen Turm wäre das Matt nicht mehr zu verhindern gewesen und Borislav gab auf (3:3).

So wurde es ein Mannschaftsremis mit 3:3.

2. Klasse in Schwaz am 19.10.2019

Bewertung: 5 / 5

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Wir dachten, wir hätten eine gute Aufstellung dieses Wochenende, aber erst die Schwazer!

Peck David spielte am 4. Brett gegen Erlacher Herbert. David konnte zuerst einen Bauern auf e5 gedeckt ins gegnerische Lager stellen. Doch konnte er ihn anschließend nicht ausreichend verteidigen und der Bauer war bald vom Brett verschwunden. Danach griff Herbert mit den Bauern vor seinem König vehement an (war ja auch schon einer mehr) und konnte David so in die Passive drängen, bis David eine Figur geben musste. Anschließend war es nur mehr Formsache, David konnte keine Drohungen mehr aufstellen (0:1).

Ebenbichler Klaus traf am 2. Brett auf Köll Hannes und kam brauchbar aus der Eröffnung heraus. Nach Abtausch einiger Figuren (auch der Damen) verblieb man mit ungleichfarbigen Läufern und jeweils dem Turmpaar, nebst einigen Bauern. Nun konnte Hannes seinen Läufer besser stellen als Klaus und es kostete schon einen Bauern. Danach war die Verteidigung schwierig und es lief wie auf einer schiefen Ebene gegen Klaus (0:2).

Schett Franz kam auf Brett 5 gegen Pils Martina dran. Martina spielte beherzt und befand sich im Angriff auf Franzens Bauern. Dieser opferte einen auf der g-Linie und wandte sich seinerseits der halboffenen c-Linie zu. Dort setzte er sich nach Abtausch aller Leichtfiguren mit seinem Turmpaar und der Dame fest und konnte sich mit Hilfe von Bauern als sehr lästig zeigen. Martina hätte 3 Züge gebraucht, um einen mit Turm unterstützten Freibauern auf der g-Linie zu erzeugen, doch dies war zu langsam. Inzwischen knallten Martinas König die feindlichen Figuren um die Ohren und Martina gab auf (1:2).

Auf Brett 1 trafen sich Lerch Johannes und Ranner Stefan. In der Eröffnung passierte nichts Außergewöhnliches. Aber im Mittelspiel gelang es Johannes, die gegnerische Dame für 2 Leichtfiguren zu ergattern. Und die Stellung war nicht so schwierig, dass man gleich die Dame wieder zurück geben hätte müssen. Nachdem Johannes alle anderen Figuren abtauschen konnte, verblieb er mit einer übermächtigen Dame und räumte ab, was noch so im Weg stand. Als er drohte, noch eine Leichfigur gratis wegen der vielen Schachs zu erhalten, gab Stefan auf (2:2).

Nun wäre natürlich ein Remis auf Brett 3 von Kirschner Oswald gegen Gerlach Florian schön gewesen. Aber Florian spielte sehr konzentriert und positionell gut. Er kam als Weißer mit leichtem Vorteil aus der Eröffnung und konnte gegen einen rückständigen Bauern auf c6 arbeiten. In einem einzigen Moment hätte Oswald wegen einer Drohung durch einen vergifteten Bauern c5 durchsetzen können und wäre mit -0,35 statt +0,35 auf dem Weg zu einem Remis gewesen. Doch alles Hattiwari, nix gesehen, blind auf diesem Auge, das Angriffe erspähen sollte. Der Rest war eher Formsache. Oswald konnte trotz aller Verteidigungsversuche nicht standhalten und verlor (2:3).

So war also eine 2:3-Schlappe entstanden.