Schach nur hinter verschlossenen Türen

Schach nur hinter verschlossenen Türen

Quasi im Verborgenen wird derzeit dennoch Schach gespielt. Einige unserer Spieler sind dort auch mit starken Ergebnissen zu finden. Unter dem...

Endlich geimpft!

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Zur Aktualisierung der Homepage gibt es heute nichts Schachliches, dafür aber etwas Sachliches. Punkt 12 Uhr ("high noon") wurde der Kampf gegen...

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

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Dieses Jahr ist nicht viel perfekt. Weihnachtsfeiern konnte man nicht abhalten und Exemplare einer Schach-Chronik konnte man nicht verteilen,...

  • Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Dienstag, 20. April 2021 13:50
  • Endlich geimpft!

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    Donnerstag, 18. März 2021 16:54
  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Samstag, 26. Dezember 2020 15:09

2. Klasse gegen Jugendverein Kundl am 13.4.2019

Bewertung: 5 / 5

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Tumanyan Gor auf Brett 4 bekam Bertel Valentin vorgesetzt. Dieser ließ sich bald nach der Eröffnung einen Läufer durch Bauern einklemmen und dann lief es wie auf einer schiefen Ebene zugunsten von Gor, der sich rasch den vollen Punkt holte (1:0).

Schett Franz hatte auf Brett 3 Bertel Tobias als Gegner. Franz hatte bald mehr vom Spiel und erhielt auch schon einen Mehrbauern. Jedoch wurde die Stellung für Tobias immer brisanter. Sein König wurde regelrecht ausgezogen und hatte keinen ausreichenden Schutz gegen Franzens Bedrohungen. In der Verzweiflung, einen aktiven Zug zu machen, ließ Tobias einen Turm stehen und die Partie war endgültig futsch (2:0).

Kirschner Oswald spielte auf Brett 2 gegen Bertel Stephan. Nach den üblichen Eröffnungszügen hätte Oswald durch ein Scheinopfer einen Bauern ergattern können (Überlastung der Dame mit Deckungsaufgaben), sah dies aber nicht. Dann wurde die Partie immer geschlossener. Ein Durchkommen wäre nur durch ein Qualitätsopfer möglich gewesen, das aber keiner wagte. Daher gab es das logische Remis (2,5:0,5).

Nun gingen den Kundlern die Bertelsmänner aus. Am 4. Brett traf Sturm Gabriel auf Bucher Johannes. Lange Zeit sah die Partie sehr ausgeglichen aus. Gabriel opferte kurzfristig eine Figur, in der Hoffnung die Figur durch einen rasanten Angriff zurück zu erhalten oder dem König ausreichend zu Leibe zu rücken. Bei bestem Spiel hätte Johannes die Figur (gegen 2 Bauern) behalten können, ohne dass der König matt gesetzt worden wäre. Er entschied sich aber für eine andere Verteidigung und gab die Figur für die 2 Bauern zurück. Danach sollte der König gut verteidigt werden, was nicht gelang. Gabriel opferte noch einen Springer, der genommen werden musste, und erzielte bald darauf das Matt (3,5:0,5).

Auf Brett 1 saßen sich Peck David und Ager Johann gegenüber. David hielt sich sehr gut gegen den elostärkeren Johann. Zwar sah die Stellung kurz nach der Eröffnung etwas besser für Johann aus, doch konnte sich David bald herausrappeln und beim Übergang ins Endspiel sogar einen Mehrbauern herausschlagen. Er gab diesen für eine bessere Stellung des Königs wieder her und setzte den Gegner im Endspiel mit jeweils 3 Bauern, sowie einem Springer für Johann bzw. einem Läufer für David  ordentlich unter Druck. Davids Läufer sah hier besser aus als der Springer, zumal die Bauern auf beiden Seiten des Brettes verteilt waren. Johann bot remis und David willigte ein. Nach der Analyse durch den PC war es ein gerechtfertigtes Remis, bei menschlichen Zügen wären die Chancen ganz gut für David gewesen, sogar zu gewinnen (4:1).

Insgesamt wurde es also ein Mannschaftssieg mit 4:1.

1. Klasse gegen Freibauer am 6.4.2019

Bewertung: 5 / 5

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Es ging im Prinzip um nicht viel. Beide Mannschaften liegen im Mittelfeld und können oder wollen nicht in die LL aufsteigen.

Am 1. Brett trafen die langjährigen Schach-Weggefährten Thöny Hermann und Stürzenbaum Arthur aufeinander. Und es dauerte nicht allzu lange, bis Arthur ein Remis anbot, auf das Hermann gleich einwilligte (0,5:0,5).

Die beiden Spieler Schranzhofer Marco und Niedermayer Anton auf Brett 2 taten es ihnen gleich, sodass sich schon das zweite Remis ergab (1:1).

Ebenso waren Wunderl Eva und Baumgartner Armin auf Brett 3 nicht gewillt, sich gegenseitig lange zu plagen, weswegen sich dort auch ein rasches Remis ergab (1,5:1,5).

Auf Brett 4 saßen sich Kirschner Oswald und Hechenberger Klaus gegenüber. Oswald kam als Schwarzer etwas besser aus der Eröffnung (laut PC -0,6) und wollte das Läuferpaar für sich alleine beanspruchen. Dies gelang auch nach Abtausch eines Springers gegen einen Läufer. Doch war der gefräßige Läufer dann an falscher Stelle und Klaus konnte am Damenflügel einen Angriff starten. Oswald fand nicht die besten Züge und verlor zuerst einen Bauern, dann eine Figur, bald die Stellung und logischerweise die Partie (1,5:2,5).

Die Partie auf Brett 5 mit Peck David gegen Mösl Otto wurde als nächste beendet. David konnte ein gutes Bauernzentrum errichten, gab allerdings einen Turm für einen Springer und einen Bauern. Nach längerem Abtasten ergatterte Otto den Mehrbauern, sodass dann beide 6 Bauern besaßen, sowie David einen Turm, einen Läufer und einen Springer, während Otto noch beide Türme und einen (gleichfarbigen) Läufer behielt. David entschloss sich, die Läufer und Türme abzutauschen, um mit der Bauernstruktur den Springer besser dastehen zu lassen. Jedoch konnte Ottos Turm noch in die feindliche Stellung eindringen, für Verwirrung sorgen und schließlich den Sieg erzwingen (1,5:3,5).

Auf Brett 6 spielte Tumanyan Gor gegen Frolik Michael. Beide attackierten vehement die gegnerische Stellung und ließen Schwächen in der eigenen Stellung zu. Nach einem sehr hitzigem und zwiespältigem Mittelspiel, wo jeder in großer Gefahr war, matt gesetzt zu werden oder zumindest eine Figur zu verlieren, wurde das meiste Material abgetauscht. Gor hatte jedoch zuvor noch einen Bauern gemopst, sodass die Partie auf ein Turmendspiel (jeder einen Turm) mit einem Bauern hinauslief. Gor lehnte ein Remisangebot ab und probierte, den Bauern auf das Umwandlungsfeld zu bringen. Michaels König war schon vom Geschehen abgeschnitten und alles schien perfekt für die Umwandlung vorbereitet. Doch sah sich Gor wegen der Schachgebote von der Seite nicht in der Lage, den Bauern wirklich vorwärts zu bringen. Also musste der Turm wieder kommen und ließ Michaels König wieder bei der Verteidigung mithelfen. Kurz darauf hätte Michael eine Remisstellung erreicht, verließ diese aber wieder und Gor konnte den vollen Punkt einheimsen. Gratulation!

Damit ergab sich ein Mannschaftssieg für Freibauer von 3,5:2,5.

2. Klasse gegen "Zillertal" in Fügen am 30.3.2019

Bewertung: 5 / 5

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Auf Brett 1 saßen sich Peck David und Spindelberger Paul gegenüber. Die Hürde war für David zu groß. Paul konnte seine Bauern wie ein Stacheltier aufstellen, sodass David keine Figur und auch keinen Bauern mehr sinnvoll bewegen konnte. Paul seinerseits konnte sich noch rühren, daher war der Rest der Partie eher Formsache (0:1).

Brett 2 hatte Kirschner Oswald und Ferrari Josef zu Gast. Oswald konnte seine ersten Züge so ausführen, wie er es eigentlich wollte. Nach dem Damentausch, in den Josef schnell einwilligte, hätte Oswald von seinem ursprünglichen Plan abweichen sollen und mit c4 eine gute Blockade errichten können, sodass der Durchbruch für Josef nicht mehr so leicht zu bewerkstelligen wäre. Doch Oswald blieb bei seinem Plan, der allerdings Josef seinerseits den Zug c4 ermöglichte und in der Folge den Sieg brachte (0:2).

Schett Franz spielte auf Brett 3 gegen Wiege Reinhard. Beide legten es bald auf starke Konfrontation an. Reinhard bedrohte mit einem Läufer die Dame von Franz. Dieser ließ sie aber stehen und bedrohte durch einen Bauernabzug mit seinem Läufer auch die gegnerische Dame. So starrten die Läufer jeweils auf die andere Dame. Reinhard war am Zug und entschloss sich, die Dame zu nehmen. Franz musste dies nun auch tun. Anschließend opferte Reinhard die Qualität, um einen starken Angriff zu erzeugen und Franz nahm mit einem Bauern zurück, was ihn einen Läufer kostete. Mit dem Turm zu nehmen hätte wieder eine Rückdeckung für seinen Läufer bedeutet. Doch spielte Franz den rest der Partie so gut, dass er mit der Minusfigur wegen einer drohenden Bauerumwandlung noch gewinnen konnte. Reinhard hatte jedoch auch so viel Zeit verloren, dass im 30. Zug die Klappe fiel und die Partie damit auch beendet war (1:2).

Die nächste Partie war Lerch Johannes gegen Bauer Günter auf Brett 4. Beide entwickelten sich vernünftig, bis dann beide ihre Königsbauern in Bewegung setzten und die jeweilige Königsstellung etwas schwach wurde. Nach einem entstandenen Konglomerat von Figuren wurde herzhaft getauscht und Johannes sah sich plötzlich mit einer Figur weniger am Brett. Durch Gegenangriffe konnte er die Figur zurück erobern, musste aber 2 Bauern dafür hergeben. Nach seinem Zug mit dem Läufer auf f6 war der gegnerische König ein wenig in Bedrängnis. Doch der Turm von Johannes brauchte noch 3 Züge, um auf h8 matt zu setzen. In dieser Zeit konnte Günter seinen König noch in Sicherheit bringen. Man tauschte die Türme und es verblieben nur mehr 2 ungleichfarbige Läufer und einige Bauern. Johannes konnte noch einen mopsen und damit war es totremis (1,5:2,5).

Die längste Partie hatten Sturm Gabriel und Wechselberger Leo auf Brett 5. Alles schien ausgeglichen, bis Gabriel einen Angriff in der Mitte startete. Bald waren die meisten Figuren abgetauscht und die Stellung war fast symmetrisch. Aber Gabriel ließ seinen König als Erster in Richtung gegnerischen Damenflügel starten. Mittlerweile hatte jeder 6 Bauern und einen Springer. Gabriels Sprinterkönig war zuerst zur Stelle und bedrängte so die gegnerischen Bauern, dass sich Leo gezwungen sah, einen herzugeben. Damit ergab sich ein Freibauer auf der a-Linie. Zwar ist nun auch Leos König zur Stelle gewesen, doch konnte Gabriels König auf das gelobte Feld g2 gelangen. Er musste noch einige Springerschachs (wie einen Mückenschwarm) über sich ergehen lassen, konnte dann aber die optimale Stellung zum Springer einnehmen und seinen Freibauern vorwärts bringen. Nach Abtausch der Springer war es gelaufen und Gabriel konnte den ganzen Punkt einheimsen (2,5:2,5).

Insgesamt ergab sich daher ein Mannschaftsremis 2,5:2,5.