Endstand Klubmeisterschaft 2021

Endstand Klubmeisterschaft 2021

Die heurige Klubmeisterschaft ist zu Ende. Klubmeister wurde - wie letztes Jahr - Lerch Johannes. Zweiter wurde (nur einen halben Punkt dahinter)...

Drei Medaillen bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften

Drei Medaillen bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften

Während der Herbstferien war St. Veit an der Glan wieder einmal österreichische Schach-Haupstadt. Kinder und Jugendliche aus allen Bundesländern...

Erfolgreicher Start in die Landesliga 2021/2022

Erfolgreicher Start in die Landesliga 2021/2022

Es war endlich wieder so weit: Die höchste Spielklasse in Tirol startete mit den ersten beiden Runden am 09.10. sowie 10.10.2021 im VAZ...

  • Endstand Klubmeisterschaft 2021

    Endstand Klubmeisterschaft 2021

    Sonntag, 07. November 2021 11:29
  • Drei Medaillen bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften

    Drei Medaillen bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften

    Sonntag, 10. Oktober 2021 17:42
  • Erfolgreicher Start in die Landesliga 2021/2022

    Erfolgreicher Start in die Landesliga 2021/2022

    Sonntag, 10. Oktober 2021 17:42

1. Klasse gegen O-Dorf am 12.10.2019

Bewertung: 5 / 5

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Wir spielten gegen den Tabellenletzten, doch das sagt nicht immer viel aus wie folgt:

Am 3. Brett trafen Hübler Josef und Lerch Johannes aufeinander. Beide waren offensichtlich in der Eröffnung so gut, dass keiner einen Vorteil für sich beanspruchen konnte. Und weil niemand eine Chance auf einen Durchbruch sah, sagte Josef in freundschaftlichem Ton: "Machen wir ein Remis?" Johannes willigte gleich ein und holte somit einen halben Punkt (0,5:0,5).

Die nächste beendete Partie war zwischen Leitinger Kurt und Kargusari Jahangir auf Brett 5. Beide rührten fleißig im Topf des Gegners herum und wollten die Sache von hinten aufrollen. Jahangir gelang es zuerst, seinen König nach vorne zu bringen. Dieser schien zwar zeitweise gefährdet, doch konnte Kurt ihm nicht an den Kragen und schließlich machte der gut positionierte König den Ausschlag. Kurt musste ein Matt einstecken (0,5:1,5).

Kirschner Oswald kam am 4. Brett gegen Hofer Hermann dran. Oswald konnte bald etwas mehr Raum für sich beanspruchen. Dies wollte Hermann offensichtlich wettmachen und platzierte einen Springer ins Feindesland auf c4. Es schien alles ausreichend gedeckt zu sein. Jedoch konnte Oswald durch einen Bauernangriff eine Deckungsfigur vertreiben und damit einen Bauern mopsen. Danach wurde im Kampf um offene Linien alles außer die weißfarbigen Läufer abgetauscht (bei 6 Bauern für Oswald und 5 Bauern für Hermann). Oswald war guter Dinge, dass er irgendwie durchbrechen könne. Aber Hermann stellte sich vorerst geschickt auf. Nach einigem Hin- und Her-Gesumse machte Hermann einen Fehlzug und ließ Oswalds König durch, womit ein Bauer durchpreschen konnte. Hermann gab auf (1,5:1,5).

Schranzhofer Marco hatte am 2. Brett Martic Mato als Gegner. Marco erhielt nach der Eröffnung einen Freibauer, allerdings vorerst ungedeckt. Eigenartigerweise wäre das Vorantreiben des Bauerns sehr gut gewesen (Opfer), doch wer mag schon einen solchen Trumpf aus der Hand geben, wenn es sich nur um eine kleine Verbesserung der Stellung handelt. Vielleicht wäre sogar ein Sieg dadurch möglich gewesen. In der Folge gab es eine Abwicklung, aus der Marco mit der Dame und 5 Bauern hervorging, während Mato einen Turm, einen Läufer und 6 Bauern behielt. Die Stellung war sehr zweischneidig und beide Spieler sahen sich außerstande, einen Sieg einzufahren, sodass es das logische Remis ergab (2:2).

Sturm Gabriel saß am 6. Brett und hatte Senn Othmar als Gegner. Beide zogen munter mit ihren Bauern drauflos (bei Unterstützung durch Figuren). Jedoch schienen Othmars Steine etwas koordinierter herumzustehen, während Gabriels Steine gefährlicher aussahen. Nachdem sich Othmar gut verteidigen konnte, fielen Gabriels bauern wie Fallobst und schließlich noch eine Figur. Als Gabriels letzte Figur vom Brett verschwunden war, gab er auf (2:3).

Thöny Hermann kämpfte am 1. Brett gegen Stolzlechner Andreas. Dieser war zwar eloschwächer, spielte aber saugut. Er konnte Hermann zunächst einen Bauern abknöpfen und dann im Turmendspiel noch einen, sodass Hermann sich mit 3 gegen 5 Bauern sah (bei jeweils einem Turm). Hermann versuchte noch, einem Bauern zum Durchbruch zu verhelfen, es gelang aber nicht. Als es Andreas schaffte, die Türme zu tauschen, gab Hermann auf (2:4).

Somit gab es eine 2:4-Schlappe für unsere Mannschaft.

 

2. Klasse gegen Schachsport-Union am 5.10.2019

Bewertung: 5 / 5

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Die Schachkollegen kamen mit einigen "alten" Haudegen, etwa mit Müller Felix, der vor circa 30 Jahren das letzte Mal an der Uni mit mir gespielt hat. Doch nun zu den Begegnungen:

Auf Brett 5 gab es nach genau 10 Zügen ein "Großmeisterremis" zwischen Sturm Gabriel und Mende Sebastian. Beide waren mit Begleitperson erschienen und wollten offenbar alles schnell hinter sich bringen (0,5:0,5).

Schett Franz auf Brett 4 hatte eigentlich etwas mehr vom Spiel, wollte aber anscheinend zu rasch den Sieg und vernudelte die Stellung, was bald zur Niederlage führte (0,5:1,5).

Am 2. Brett traf Kirschner Oswald auf Hornischer Egbert. Oswald kam besser aus der Eröffnung (ein Mehrbauer) und hatte die Chance, im 9. Zug durch eine nicht leicht zu sehende Kombination eine Figur zu ergattern, erkannte dies aber nicht. Wer vermutet sowas schon im 9. Zug?  Nach etlichen Abtäuschen entstand ein Endspiel mit Springer für Oswald und Läufer für Egbert, wobei Oswald 6 und Egbert 5 Bauern besaß. Die Stellung vermurkste Oswald noch so, dass es in einem "guter Läufer gegen schlechter Springer" Spiel verloren war. Bei geschicktem Vorgehen wäre genau das Gegenteil möglich gewesen "guter Springer gegen schlechter Läufer" (0,5:2,5).

Die nächste beendete Partie war auf Brett 3 Tumanyan Gor gegen Müller Felix. Beide stellten nach den üblichen Eröffnungszügen Drohungen gegen den anderen König auf. Gor war es gelungen, eine Qualität zu erhalten gegen einen Minusbauern. In der Hitze des Gefechts übersah Gor einmal einen ungedeckten Turm in seiner Stellung, glücklicherweise Felix ebenso. Das Nehmen des Turmes hätte ein einzügiges Matt bedeutet. Dann wurde munter abgetauscht und die Qualität gab schließlich den Ausschlag zum Sieg von Gor (1,5:2,5).

Am 1. Brett saßen sich Lerch Johannes und Mitteregger Gottfried gegenüber. Johannes gelang es, eine Figur gegen 2 Bauern zu erwischen. Doch der Sieg war alles andere als einfach. Gottfried wehrte sich verbissen und drohte immer wieder, seine Bauermehrheit vorgehen zu lassen. Aber Johannes war auf der Hut. Er hielt die gegnerischen Bauern ständig unter Kontrolle, bis sich Gottfried entschloss, einen Bauern zu opfern, um durchzubrechen. Doch Johannes verteidigte die Stellung so geschickt, dass schließlich Gottfrieds Bauern wie reifes Obst zu pflücken waren und Gottfried aufgeben musste (2,5:2,5).

Die Jungen haben es also geschafft, ein Mannschaftsremis zu erzielen. Bravo!

1. Klasse gegen Langkampfen am 28.9.2019

Bewertung: 5 / 5

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Auf Brett 1 kamen Thöny Hermann und Stolzlechner Thomas zusammen. Beide spielten anscheinend ihre Eröffnung gut, auf jeden Fall gut genug, dass der andere keinen Vorteil erlangen konnte. Also gab es das logische Remis (0,5:0,5).

Am 2. Brett trafen Schranzhofer Marco und Mix Thomas aufeinander. Da ging es zeitweise hoch her und Marco war mit seinem König schon arg in Bedrängnis geraten. Jedoch konnte er sich so erfolgreich verteidigen, dass es auch zum Remis reichte (1:1).

Auf Brett 3 spielte Wunderl Eva gegen Plattner Bruno. Es ergab sich für keinen ein materieller Vorteil, jedoch stand Eva einen Hauch besser. Und ehe man sich umdrehen konnte, gab Bruno auf (2:1).

Am 4. Brett ritterten Kirschner Oswald und Schermer Jakob um den Punkt. Oswald lehnte das Damengambit ab und konnte sich ausgeglichen positionieren. Im Mittelspiel übersah er eine Drohung durch einen Springer und musste die Qualität hergeben. Laut PC stand es dann +1,5 für Jakob, der die Partie perfekt bis zum (für Oswald bitteren) Ende, also Sieg weiterspielte (2:2).

Leitinger Kurt traf am 5. Brett auf Feiersinger Gerhard. Es wurde heiß um jedes Feld gekämpft. Im Mittelspiel konnte Kurt eine Batterie mit Dame und Läufer aufstellen, sodass ein Matt möglich schien. Um dieses abzuwehren, musste Gerhard dann einen Turm geben und die Partie war entschieden (3:2).

Auf dem 6. Brett kam Sturm Gabriel gegen Holzner Anton. Gabriel kämpfte um jeden Bauern und erreichte trotz Qualitätsverlust eine gute Stellung, hatte er zu diesem Zeitpunkt doch 2 Bauern mehr. Nachdem Anton sich am Rand einen Freibauern verschaffen konnte, wurde es schon etwas schwieriger. Gabriel hatte allerdings einen gedeckten Freibauern im Zentrum. Bei einer Maßnahme, den Randbauern aufzuhalten, ging der Freibauer im Zentrum verloren, und der Randbauer war immer noch aktiv. Im Endeffekt hätte der Randbauer eine Figur gekostet, doch ließ Gabriel die Zeit ablaufen. Schade um die gute Stellung, vielleicht hätte der Zentrumsbauer auch verwandelt werden können (3:3).

So gab es ein Mannschaftsremis mit 3:3.