Schach nur hinter verschlossenen Türen

Schach nur hinter verschlossenen Türen

Quasi im Verborgenen wird derzeit dennoch Schach gespielt. Einige unserer Spieler sind dort auch mit starken Ergebnissen zu finden. Unter dem...

Endlich geimpft!

Endlich geimpft!

Zur Aktualisierung der Homepage gibt es heute nichts Schachliches, dafür aber etwas Sachliches. Punkt 12 Uhr ("high noon") wurde der Kampf gegen...

Preisverleihung für den Klubmeister 2020

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Dieses Jahr ist nicht viel perfekt. Weihnachtsfeiern konnte man nicht abhalten und Exemplare einer Schach-Chronik konnte man nicht verteilen,...

  • Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Schach nur hinter verschlossenen Türen

    Dienstag, 20. April 2021 13:50
  • Endlich geimpft!

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    Donnerstag, 18. März 2021 16:54
  • Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Preisverleihung für den Klubmeister 2020

    Samstag, 26. Dezember 2020 15:09

1. Klasse gegen Polizei am 23.3.2019

Bewertung: 5 / 5

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Thöny Hermann hatte seinen Punkt auf Brett 1 schnell per Kontumaz erhalten, denn sein Gegner Krause Christian war leider verhindert (1:0).

Auf Brett 5 war Peck David gegen Unterweger Andreas schnell unterwegs. Nach weniger als einer halben Stunde schüttelte man sich die Hand zum Remis (1,5:0,5).

Lerch Johannes trat auf Brett 6 gegen Marosits Laszlo an. Es zeichnete sich bald ab, dass Laszlo der Spielstärke von Johannes nicht viel entgegen zu setzen hatte. Johannes holte sich den Punkt souverän (2,5:0.5).

Kirschner Oswald bekam es auf Brett 4 mit seinem früheren Vereinskollegen Haas Rainer zu tun. Bald willigte Rainer auf einen IQP ein und schien ihn auch gut verteidigen zu wollen. Doch plötzlich überkam ihn ein Angriffswille auf die gegnerische Dame und er ließ sich den IQP einfach wegschnappen. Mit diesem Mehrbauern gab der Computer -1 zu Protokoll. Dieser Vorsprung von Oswald schmolz langsam dahin, bis Oswald mit dem Läuferpaar und einem Turm eine deftige Mattdrohung aufstellte. Rainer konnte gerade noch einen brauchbaren Zug finden. Danach verflachte die Partie wieder und Rainer hätte ausgleichen können, wollte jedoch mehr. Er versuchte mit seinem Läufer einen Spieß auf Oswalds Turm, übersah allerdings, dass Oswald eine (ungedeckte) Bauerngabel auf eben diesen Läufer und einen Springer hatte. Rainer musste mit dem Läufer nehmen und verlor ihn danach wegen einer Fesselung (3,5:0,5).

Schranzhofer Marco spielte auf Brett 2 gegen Platzgummer Peter. Beide hätten in der anschließenden Analyse gute Fortsetzungen gefunden, um in Vorteil zu kommen, während der Partie allerdings nicht. So gab es nach einigem Kampf doch ein Remis (4:1).

Auf Brett 3 saßen sich Wunderl Eva und Pichler Gerhard gegenüber. Eva schien etwas mehr vom Spiel zu haben, auch einen Mehrbauern. Doch sah sie sich nach einem unvorsichtigen Zug plötzlich wegen einer Mattdrohung gezwungen, die Dame für einen Turm zu geben. Also spielte Gerhard nun mit einer Dame und einem Läufer und 2 Bauern gegen einen Turm, einen (gleichfarbigen) Läufer und 3 Bauern. Eva hatte sich aber schon eine Festung gebaut und harrte der Dinge. Durch langsames Vorgehen konnte Gerhard einen Bauern ergattern, musste dafür aber die Läufer und ein Bauernpaar tauschen. Anschließend tanzten die Figuren und Könige rundherum, bis sie wieder auf dem gleichen Fleck angelangt waren. Nach einem unvorsichtigen Zug von Eva, der die Dame lästig heranließ, hätte bei optimalem Spiel Gerhard gewinnen können. Doch er sah dies nicht. Kurz danach war es für Eva nach einem Patt-Trick wieder alles beim Alten. Und man einigte sich nach 5½ Stunden, wo Gerhard öfters in Zeitnot war, auf remis (4,5:1,5).

Daher gab es einen schönen Mannschaftssieg mit 4½ Punkten.

2. Klasse gegen Tiroler Schachschule am 16.3.2019

Bewertung: 5 / 5

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Bis auf Wischounig Laurin kamen eher Elo-Zwerge angereist; die waren aber oho!

Leitinger Kurt auf Brett 3 stellte als Erster wieder seine Figuren auf. Er hatte Waha Christian als Gegner, spielte aber eher unkonzentriert, zog seine Figuren einmal hin, einmal her, konnte jedoch keine zwingenden Drohungen erreichen. Demgegenüber verbesserte Christian sukzessive seine Stellung, bis er genug Übergewicht hatte und Kurt aufgab (0:1).

Auf Brett 1 hatte Peck David den starken Jugendspieler Wischounig Laurin als Gegner. Anders als in den letzten Begegnungen, wo David immer gute Gewinnchancen erreichte, war es diesmal sehr schwierig. Laurin spielte positionell gut und konnte seine Stellung immer wieder ein wenig verbessern. David versuchte sich mit seiner Dame auf dem (nach großer Rochade von Laurin) verwaisten Königsflügel, hatte jedoch kein Glück. Laurin konnte aus der Ferne noch alles ausreichend decken. Dann musste David zuerst einen Bauern abgeben und schließlich noch einen, wonach er aufgab (0:2).

Kirschner Oswald war der Nächste auf Brett 3. Er spielte gegen Leitl Stefan. Nachdem es in den letzten Runden gut gelaufen war, gab es heute einen Denkzettel. Die Eröffnung spielten beide ordentlich, der Computer gab sogar -0,3 für Oswald an. Doch Stefan griff vehement mit g4 und f4 an und Oswald ließ sich ins Bockshorn jagen. Er meinte, mit f5 dagegen halten zu müssen, was überhaupt nicht notwendig war. Dadurch verlor er die Kontrolle über zwei wichtige Felder und Stefan konnte mit einem Springer und einem Läufer weit nach vorne kommen. Dann gab der Computer schon ca. +3 an. Natürlich versuchte sich Oswald noch zu wehren, aber erfolglos. Stefan ließ keine Gegenangriffe zu (0:3).

Sturm Gabriel traf am 5. Brett auf Nat Peter. Gabriel verlor bald einen Bauern, konnte aber auch wieder bald einen zurückerobern. Peter versuchte einen Angriff auf Gabriels König, kam damit jedoch nicht wirklich durch. Gabriel konnte durch Damentausch den Angriff erfolgreich abwehren. Zwischendurch war es Gabriel gelungen, auf der a-Linie einen Freibauern zu generieren. Ansonsten waren die Bauernstellungen ziemlich zerrissen. Nach Abtausch der meisten Figuren - bis auf einen Springer für Gabriel und einen Läufer für Peter - wurde der Freibauer immer interessanter. Er lief seinem Ziel entgegen und Peter sah sich nach gutem Stellungsspiel von Gabriel bereits gezwungen, seinen Läufer für den Bauern zu geben. Also verblieb der Springer und 3 Bauern gegen 4 Bauern, die durchaus noch Potenzial hatten. Jedoch wehrte Gabriel alle Gegenchancen gekonnt ab und holte sich eine Dame und damit den ganzen Punkt (1:3).

Man beachte: Schett Franz beendete als Letzter seine Partie. Er kam auf Brett 4 gegen Wischounig Josef. Nach dem üblichen Anfangsgeplänkel waren die Stellungen ziemlich verkeilt, die Springer abgetauscht und jeder hatte außer den Schwerfiguren noch einen Läufer (ungleichfarbige). Keiner schien vorwärts zu kommen, bis sich Franz entschloss, einen Bauern aufzugeben. Dadurch öffnete sich für ihn eine Linie und er bestückte sie gut mit seinen beiden Türmen, sodass Josef keinen Fuß mehr dorthin setzen konnte. Bald konnte Franz den Minusbauern in einen Mehrbauern umsetzen. Die Damen und ein Turmpaar wurden getauscht und es blieben jeweils ein Turm und die ungleichfarbigen Läufer, sowie 4 Bauern für Franz, 3 Bauern für Josef. Das Endspiel war schwierig und Josef meinte auch, auf ein Remis pochen zu können. Aber Franz brachte einen Bauern auf die 7. Reihe und kam daher auch zu Mattdrohungen. Josef musste weichen schließlich die Partie aufgeben (2:3).

Diesmal waren also die Gegner die Elo-Zwerge und gewannen mit 3:2.

1. Klasse gegen Oberland in Zirl am 9.3.2019

Bewertung: 5 / 5

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Das Oberland trat mit nur 5 Leuten an. Auf Brett 1 war Riedl Johannes verhindert und so erhielt Thöny Hermann gleich den ganzen Punkt per Kontumaz (1:0).

Kirschner Oswald bekam es auf Brett 4 mit Rantner Otto zu tun. Otto schaffte es, Oswald einen IQP (Isolani) anzuhängen und spielte munter seine Angriffe auf diesen Bauern. Dieser verschaffte Oswald jedoch eine gute Deckung für seinen Springer auf e5. Nach einigem Gerangel um das Zentrum kam Oswald (wegen der guten Überdeckung des Zentrums) zum Springeropfer auf f7. Diesen Springer konnte der König oder der Turm nehmen. In beiden Fällen war danach der Bauer auf e6 und ein Springer auf d5 futsch. Otto nahm mit dem Turm und wollte den Springer retten. Dies kostete jedoch den Turm und dann bald die Partie. Bei großer Coolness hätte man den Springer nicht nehmen sollen und sich mit 2 Minusbauern in der weiteren Partie wieder einen zurückerobern können, wodurch das entstehende Endspiel mit einem Mehrbauern für Oswald vielleicht nur remis ausgegangen wäre. Nach dem Zusammenbruch der Stellung gab es allerdings den vollen Punkt für Oswald (2:0).

Auf Brett 5 trafen sich Peck David und Walcher Christian. Nach ausgeglichenem Eröffnungsspiel konnte sich David im Mittelspiel einen isolierten Freibauern am Rand verschaffen. Dafür stand sein König etwas wackelig auf g8, weil der Bauer auf g7 nach f6 schlagen musste. David trieb den Freibauern immer weiter nach vorn und dieser drohte durch Unterstützung der Dame und eines Turms zu einer zweiten Dame zu werden. Jedoch übersah David die Gefahr von Christians Mattangriff. Seine Dame hätte schleunigst zurück beordert werden sollen, um ein Matt zu verhindern. Doch schließlich war es zu spät (2:1).

Lerch Johannes spielte auf dem 6. Brett gegen Scheiber Manuel. Manuel wollte mit großer Rochade einen Angriff starten. Diesen konnte Johannes aber geschickt aufhalten. Im Zentrum ging gar nichts mehr. Johannes blockierte mit seinen Bauern und Türmen alles ab (die Leichfiguren waren schon abgetauscht), konnte aber seinerseits im Zentrum auch nicht weiterkommen. Jedoch seine Dame war noch frei und stöberte bei Manuels Damenflügel herum, bis sie zunächst einen Bauern ergatterte und dann noch einen. Nun war es Manuel zu viel und er gab auf (3:1).

Am 3. Brett saßen sich Wunderl Eva und Sporer Georg gegenüber. Keiner konnte gewaltige Fortschritte machen. Nach Abtausch etlicher Figuren (auch der Damen) verblieben jeweils ein Springer und das Turmpaar und jeweils 6 Bauern, die allerdings nicht gut angreifbar waren. Doch Eva gelang es plötzlich, eine Qualität für einen Bauern zu erhalten. Georg ließ es zu und pochte darauf, dass sein Springer in dem Bauernwirrwarr gleich gut wäre wie ein Turm. Und genau dies stellte sich in den nächsten Zügen heraus. Eva hätte nur wieder die Qualität geben können für einen Bauern und vermutlich nur gleiches Spiel gehabt. So einigte man sich auf remis, vielleicht auch im Hinblick, dass dies schon den Mannschaftssieg bedeutete (3,5:1,5).

Die letzte beendete Partie hieß auf Brett 2 Schranzhofer Marco gegen Dalnodar Bernhard. Marco musste gegen einen Sizilianer vom Sweschnikow-Typ spielen. Dies bedeutete im Spielverlauf natürlich immer die Schwäche des rückständigen Bauern auf d6 für Bernhard. Marco spielte gegen diese Schwäche, doch Bernhard konnte sich immer wieder verteidigen. Nach einiger Zeit wollten beide auch auf anderen Stellen des Bretts weiterkommen. Dies gelang jedoch nur bedingt. Bei massiven Angriffen auf Bernhards Königsstellung hätte Bernhard seinerseits wieder Gegenangriffe starten können. Daher einigte man sich, da es ja die letzte ausständige Partie war, doch auf ein Remis (4:2).

Gratulation der gesamten Mannschaft, war es doch ein Sieg mit 4:2 gegen den Tabellenzweiten!