1.Klasse in Langkampfen am 22.03.2014

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Veröffentlicht: Donnerstag, 27. März 2014 16:44
Geschrieben von Ossi
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Eine Reise nach Langkampfen dauert ein Weilchen, vor allem bei Stau zwischen Wörgl und Kufstein. So fingen wir etwas später an.

Sovago Philipp auf Brett 3 hielt mit Schwarz die Stellung ausgeglichen und nahm das angebotene Remis an.

Jocher Georg auf Brett 2 überspielte seinen Gegner und konnte den vollen Punkt für sich verbuchen.

Zozin Walter
auf Brett 4 hatte arg zu raufen, verlor einen Bauern, konnte aber wegen der dann besseren Stellung ein Remis herausschlagen (hätte den Bauern vermutlich wieder zurückgewonnen). So stand es zu diesem Zeitpunkt 2:1 für HAK/HAS.

Kirschner Oswald (auf Brett 6 mit Weiß) stand nach der Eröffnung etwas besser da, ließ dann aber seinen Gegner mit dem Turm auf die 1.Reihe, wo nach Abtausch dann die gegnerische Dame stand. Sah alles nicht gefährlich aus, wo Oswald zudem das Läuferpaar besaß bei ziemlich geöffneter Stellung. Dennoch gelang es dem Gegner, lästig zu werden, einen Bauern zu schappen und dann den ganzen Punkt (2:2).

Handl Hans auf Brett 4 kam bald in eine recht gute Stellung, tauschte dann aber Figuren ab und sah sich plötzlich mit einen Läufer gegen einen Springer und jeweils 6 Bauern. Der Springer mauserte sich zum Riesen und nach einigen Zügen hatte er 2 Bauern mehr gemopst als der Läufer. Das Endspiel Läufer gegen Springer und 2 Bauern sah einige Zeit sogar noch remis aus, bis es Sigl Peter gelang, den Läufer abzudrängen und Hans musste aufgeben (2:3).

Georgiev Georgi spielte auf Brett 1 mit Schwarz gegen Karrer Georg und erzielte nach einem Qualitätsopfer eine fulminante Stellung, sodass er sich einen Bauern nach dem anderen einverleiben konnte. Fazit war nach etwa 35 Zügen eine Stellung für Weiß mit Dame und Turm und 2 Bauern gegen Dame und Läufer und 6 Bauern. Georgi kam jedoch in Zeitnot und hatte sogar mit einem Hauch von Mattdrohung zu kämpfen, überstand aber den 40.ten Zug. Georgi gelang es, seine Bauern so verteidigen, dass eigentlich keiner genommen werden konnte. Das 3:3 schien zum Greifen nah. Aber beim Schach kann alles passieren. Bei seiner Neigung, alles sorgfältig zu überdenken übersah Georgi ein wenig die Zeit und kam wieder in Not. Dadurch konnte der Gegner einen Bauern ergattern, dann noch einen und sogar einen dritten. Nach einer Finte musste Georgi den Läufer gegen zwei Bauern eintauschen und hatte es auf einmal mit einem Turm gegen seine verbliebenen 3 Bauern zu tun. In dieser Situation war es für beide nicht leicht zu gewinnen, doch Georgi hatte nur mehr ca. eine Minute und die Zeit verrann (2:4).

Links im Bild: Sonne im Gesicht.