Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

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Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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Zwei junge Besen

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  • Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

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    Dienstag, 21. September 2021 05:50
  • Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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    Dienstag, 17. August 2021 11:05
  • Zwei junge Besen

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    Sonntag, 01. August 2021 12:33

Gebietsklasse in Wattens am 10.3.2018

Bewertung: 5 / 5

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Gespielt wurde ausnahmsweise im Jägerwirt in Volders und die Wattener traten mit fast einer Landesligamannschaft an. Daher auch das folgende Ergebnis von 1:4.

Auf Brett 4 traf Lerch Johannes auf Waldhart Helmuth (siehe Foto). Johannes verlor relativ bald wegen einer Fesselung die Dame (gegen einen Turm), wehrte sich einige Zeit tapfer, hatte aber eigentlich keine Chance zu entkommen. Helmuth spielte den Rest der Partie trocken herunter (0:1).

Als Nächster war Sondhi Sumit auf Brett 5 fertig. Er hatte gegen den ehemaligen 1900-er Mößmer Gernot zu kämpfen. Gernot griff wie ein Berserker mit allen Figuren an, zeitweise hingen 2 oder 3 Figuren, die jedoch alle nicht kostenlos zu nehmen gewesen wären. Durch den entstehenden Druck konnte Sumit nur jeweils eine nach der anderen tauschen, sodass es schließlich zu einer ausgeglichenen Stellung kam. Nachdem die Angriffe wegen der guten Verteidigungszüge von Sumit nichts gefruchtet hatten, willigte Gernot in ein Remis ein (0,5:1,5).

Leitinger Kurt spielte auf Brett 3 gegen Bruno Giuseppe. Kurt konnt einen ordentlichen Stellungsvorteil herausholen, der schließlich dazu führte, dass er einen Läufer und 2 Bauern mehr besaß. In seiner Euphorie zog er alle Figuren in die gegnerische Hälfte und Giuseppe gelang es, einen Turm, einen Läufer und einen Bauern vor Kurts König zu bringen. Wegen einer Mattdrohung musste Kurt einen Läufer opfern, um sich herauszurappeln. Dies gelang endlich auch nach Rückgabe der Mehrbauern. Doch nach der materiellen Gleichheit und ungleichfarbiger Läufer war es nur mehr remis (1:2).

Auf Brett 1 hatte es Kirschner Oswald mit dem starken Spieler Fritz Josef zu tun. Oswald kam schon in der Eröffnung unter Druck, hatte doch Josef bereits 2 Figuren mehr entwickelt. Schließlich gelang es Oswald, die Damen zum Tausch zu bewegen und der Druck ließ nach. Allerdings verlor er bald darauf wegen der besseren Entwicklung von Josef einen Bauern. Bei besserem Spiel wäre dies sogar mit einem Gegenangriff zu verhindern gewesen. Einige Züge später mutierte der Mehrbauer zum gedeckten Freibauern, was für das Endspiel nichts Gutes versprach. Und so kamen noch etliche kleine Vorteile wie auf einer schiefen Ebene immer mehr zum Josef, der einfach sorgfältig alles berücksichtigte und weiter ausbaute. Schließlich musste Oswald nach einem vergeblichen Husarenangriff aufgeben, weil der Freibauer sich als richtiger Sargnagel herausstellte (1:3).

Schett Franz saß auf Brett 2 dem früheren 2000-er Schmied Roman gegenüber. Er kämpfte mutig gegen alle Anfechtungen des Gegners an, bis es Roman gelang, mit einem Turm auf die 7. Reihe einzudringen. Als nach Absicherung der Königsstellung auch noch die Dame auf der 7. Reihe erschien, war es schon sehr schwierig. Doch Franz organisierte mit einem Bauernopfer einen Gegenangriff, der zum Rückzug von Romans Dame führte. Jedoch waren es dann schon 2 Bauern weniger und der Angriff erstickte. Nachdem Franzens König zu sehr entblößt war, musste er schließlich aufgeben (1:4).