Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

Einen wahren Medaillenregen gab es für den SK Völs & Hak Ibk bei den Tiroler Jugendeinzelmeisterschaften 2021 am vergangenen Wochenende. Jeweils den...

Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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Wenn's läuft, dann läuft's   Endlich wieder mal blitzen am Brett mit echten Figuren und Gegnern aus Fleisch und Blut – das hieß es beim...

Zwei junge Besen

Zwei junge Besen

Nach dem Motto "Zwei junge Besen kehren besser als ein Alter" ist Kirschner Oswald auf eigenen Wunsch vom Amt des Obmanns zurückgetreten. In der...

  • Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

    Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

    Dienstag, 21. September 2021 05:50
  • Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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    Dienstag, 17. August 2021 11:05
  • Zwei junge Besen

    Zwei junge Besen

    Sonntag, 01. August 2021 12:33

Gebietsklasse in Jenbach am 30.1.2016

Bewertung: 5 / 5

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Gespielt wurde gegen Jenbach IV, dies sind mit Ausnahme von Widner Stefan die Jugendlichen der Jenbacher. Von unserer SPG kamen die Spätjugendlichen zum Einsatz, mit Ausnahme von Manni alles Senioren.

Schett Franz auf Brett 1 traf auf Widner Stefan und wurde langsam zermalmt, bis für Stefan eine Mehrfigur herausschaute. Nach etlichen Abtäuschen verblieb diese Mehrfigur nebst einigen Bauern, sodass die Niederlage klar war (0:1).

Peck David konnte auf Brett 2 gegen Spierings Benjamin einen Mehrbauern erzielen und bekam nach Abtausch sämtlicher Figuren noch dazu eine hervorragende Stellung, die zum Sieg reichte (1:1).

Kirschner Oswald spielte auf Brett 3 gegen Guseck Markus. Nach einigen nicht optimalen Zügen zu Beginn hätte Rybka schon etwa 1,5 für den Weißen angesagt. Nachdem sich aber der Schwarze (Ossi) allmählich aus der Eröffnung herausgerappelt hatte, konnte er durch ein Scheinopfer einen Bauern ergattern. Diesen hätte Markus durch ein Gegenopfer wieder holen können, sah es aber nicht. Danach lief das Spiel wie auf einer schiefen Ebene gegen Weiß. Nach Qualitätsgewinn und kurz darauf Figurengewinn ließ sich Markus sogar das Matt zeigen (2:1).

Rauter Manfred auf Brett 4 traf auf Gollmayr Dominik, dem Jüngsten im Schachraum. Manni stellte sich nach eigenen Worten einfach bequem auf, bis Dominik meinte, dass er die Bequemlichkeit durch ein Figurenopfer durchbrechen müsse. Manni hatte aber keine Not nach dem Opfer, der König war immer noch nicht in Gefahr. Und so war der Sieg für Manni quasi schon vorprogrammiert (3:1).

Derganc Claus auf Brett 5 spielte gegen Ranjbar Sher Mohammed. Dieser hatte noch kleine Probleme mit der Notation, es war erst seine dritte Meisterschaftspartie. Claus sagte immer wieder halblaut die Züge an, was am Anfang etwas Verwunderung auslöste. Die Partie verlief jedoch interessant. Mohammed konnte einen Bauern auf die 7. Reihe vorstoßen, von hinten durch die Dame gedeckt. Dieser Bauer wirkte allerdings eher wie ein Schutzschild. Durch den Angriff auf der Gegenseite gewann Claus bald eine Figur (Turm), konnte dann die Damen tauschen und der vorgerückte Bauer wurde geschnappt. Durch den Mehrturm war die Partie bald entschieden. Bravo, Claus!

Endstand also 4:1 für SPG Völs/HAK/HAS Innsbruck. Rechts im Bild: David Peck

Gebietsklasse bei O-Dorf am 21.11.2015

Bewertung: 5 / 5

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Dieses Wochenende hatten wir endlich wieder mal eine gute Aufstellung hinbekommen, übrigens auch in der 1. Klasse. Gespielt wurde in der Billardarena unter den Augen von Kreutz Josef und Annemarie, die auch die Bewirtung übernahmen.

Als Erster war Leitinger Kurt (nach 15 Minuten) auf Brett 4 fertig. Sein Gegner übersah offensichtlich die Bedrohung auf f7. Er stellte einen Turm auf dieses Feld, der einfach mit der Dame genommen werden konnte. Danach gab es noch eine Springergabel auf König und Dame, erster Punkt für SPG Völs/HAK/HAS Innsbruck.

Der Zweite war Janicki Tadeusz auf Brett 5. Doch mehr als ein Achselzucken war nicht zu erkennen. Das Brett war schon wieder neu aufgestellt, er hatte rasch aufgegeben, erster Punkt für O-Dorf.

Als Dritter wurde Kirschner Oswald auf Brett 3 fertig. Sein Gegner überlegte sehr lange, hatte bald mehr als eine Stunde Zeitrückstand, fand aber doch nicht die besten Züge. Um die Entwicklung zu vollenden, zog er einen Turm auf f2. Dies kostete ihn aber die Qualität. Danach musste er noch einen Bauern hergeben und einige Zeit später den ganzen Punkt. Wir führten also 2:1.

Peck David auf Brett 2 spielte gegen Rohrleitner Noel, der sich tapfer wehrte und lange Zeit ausgeglichen stand. Aber einige Minuten darauf gab er eine Figur gegen zwei Bauern, was David souverän ausnutzte. Er holte sich nach dem Tausch der letzten Figur von Noel die zwei Bauern zurück und verblieb mit einem Läufer und drei Bauern gegen nur drei Bauern, wonach Noel aufgab. Es stand daher 3:1.

Die letzte Partie sah Schett Franz auf Brett 1. Nach Abtausch aller Leichtfiguren und eines Turmpaares kam es zu einem scharfen Spiel mit jeweils Dame und Turm, wobei Franz nur mehr drei Bauern hatte, der Gegner noch vier und dazu einen als Freibauern. Doch Franz hatte das Tempo und wollte gewinnen. Er ergatterte nach Damentausch den Freibauern und lehnte ein Remisangebot ab. Es standen sich die Bauern auf f, g, h gegenüber und die Türme auf der Seite. Doch Franz wollte gewinnen. Nach einigem Geplänkel verlor Franz alle drei Bauern, sein Gegner nur zwei. Dieser meinte nun, dass er gewinnen sollte, was aber nicht realistisch war. Nach vier Stunden einigte man sich doch auf remis.

Als Endstand kam daher ein 3,5:1,5 für unsere Mannschaft heraus.

Auf dem Foto (von Zozin Walter) Balzanelli Andreas mit Schett Franz.


Freibauer gegen HAK/HAS am 28.3.2015

Bewertung: 0 / 5

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Die Ausgangssituation war spannend: Freibauer und HAK/HAS punktegleich an erster Stelle, allerdings bereits drei Punkte vor dem Dritten in der Tabelle. Also steigen schon beide Mannschaften fix in die nächste Klasse auf. Wer aber wird Meister in der Gebietsklasse?

 

Die erste Partie, die beendet wurde, war Kirschner Oswald gegen Frolik Michael auf Brett 3. Beide spielten auf Sicherheit bedacht. Nachdem keiner ein Risiko eingehen wollte, einigte man sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis (0,5:0,5).

 

Rauter Manni auf Brett 4 hatte gegen Sailer Hannes etwas mehr von der Eröffnung, konnte aber den leichten Vorteil nicht rechtzeitig in mehr als nur Ideelles ummünzen und musste schließlich auch ein Remis geben (1:1).

 

Der Nächste war Schett Franz auf Brett 2. Seinem Gegner Mösl Otto gelang es, einen Bauern nach dem anderen zu mopsen, schließlich waren es drei. Und er machte dem Klubnamen auch alle Ehre mit einem Freibauern auf der c-Linie. Jedoch konnte Franz einen kräftigen Angriff auf Ottos König starten (König Otto?) und drohte bereits, eine Figur zu ergattern. Dadurch verunsichert sah Otto sein ultimatives Heil in einem ewigen Schach, also remis (1,5:1,5).

 

Zwischenbemerkung: Remis auf allen fünf Brettern würde für den ersten Platz reichen, weil HAK/HAS die bessere Zweitwertung als Freibauer aufwies. Es sah auch ziemlich remislich auf den restlichen Brettern 5 und 1 aus.

 

Doch Schranzhofer Marco auf Brett 5 nahm das Remisangebot seines Gegners Keuschnig Martin nicht an, mit Recht, wie sich später herausstellte. In sehr ausgeglichener Stellung positionierte Marco seine Schwerfiguren eher auf Angriff als auf die Verteidigung seines rückständigen Bauern in der c-Linie. Dadurch gelang es ihm, nach einem Fehler des Gegners (dieser übersah eine Fesselung) einen Bauern zu ergattern. Doch war dann nicht der fehlende Bauer das Hauptproblem, sondern die plötzlich entstandene schwache Königsstellung. Nach vergeblichen Verteidigungsversuchen des Gegners holte sich Marco durch ein Turmopfer noch einen Bauern (der Turm war wegen Mattgefahr nicht zu nehmen) und nach einigen Zügen gab Martin auf, womit  Marco  den ganzen Punkt erhielt - ein Bravo für den Siegeswillen -  (1,5:2,5).

 

Ebenbichler Klaus auf Brett 1 hatte es mit dem starken Spieler Niedermayer Anton zu tun. Es war schlussendlich in der Gebietsklasse die letzte beendete Partie im Saal von insgesamt 144 - trotz Landesliga und allen anderen Klassen. Klaus konnte sich als Schwarzer recht gut halten, verlor allerdings irgendwann einen Bauern, der dem Gegner aber als Doppelbauer noch nicht viel versprach. Nach Abtausch der meisten Figuren ergab sich ein Endspiel mit jeweils zwei Türmen. Klaus konnte sich gut verteidigen und schließlich sogar den Bauern zurückerobern. Dann kam es zum Abtausch des Turmpaares und Anton pochte auf einen kleinen Stellungsvorteil. Jedoch gelang es Klaus, die Stellung soweit zu schließen, dass Anton mit seinem König nicht eindringen konnte - es war remis (2:3).

 

 


Somit Endstand Freibauer - HAK/HAS Innsbruck: 2:3.

Links im Bild: Brett 1 mit Ebenbichler Klaus gegen Niedermayer Anton.