Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

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Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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Wenn's läuft, dann läuft's   Endlich wieder mal blitzen am Brett mit echten Figuren und Gegnern aus Fleisch und Blut – das hieß es beim...

Zwei junge Besen

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Nach dem Motto "Zwei junge Besen kehren besser als ein Alter" ist Kirschner Oswald auf eigenen Wunsch vom Amt des Obmanns zurückgetreten. In der...

  • Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

    Vier Medaillen bei den Tiroler Jugendmeisterschaften

    Dienstag, 21. September 2021 05:50
  • Rattenberger Schlossberg-Blitzen

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    Dienstag, 17. August 2021 11:05
  • Zwei junge Besen

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    Sonntag, 01. August 2021 12:33

Gebietsklasse in Jenbach am 28.2.2015

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Jenbach 1 trat mit einer sehr jungen Mannschaft an.

Tekac Jusuf auf Brett 4 gab gegen Spierings Benjamin wieder einmal berechtigterweise sein Quallele (er hackte mit einem Turm einen Springer heraus, der die Königsstellung zusammenhielt). Danach war der A... ganz offen und durch dieses Hintertürchen kamen Jusufs Figuren direkt zum gegnerischen König, der bald ermattete (0:1).

Schett Franz auf Brett 2 hatte es mit Siding Michael zu tun. Franz wollte mit Weiß einen fulminanten Angriff spielen, entblößte seinen König allerdings bis auf die Unterhose. Sein Angriff erstickte bald und Franzens König verlor noch den Slip (1:1).

Kirschner Oswald auf Brett 3 spielte gegen Zischg Johannes, der eine Woche vorher in der Landesliga gegen Schnabl Andreas gewonnen hatte. Oswald hielt die Eröffnung ziemlich ausgeglichen. Nach einigen Angriffsversuchen ließ Johannes einen Springer ungedeckt herumstehen: U-P-D ("unprotected pieces disappear") und Oswald konnte durch einen Abzug einen Bauern auf h2 mopsen. Anschließend wurde fast alles abgetauscht, es blieb ein (guter) Springer bei Oswald gegen einen Läufer bei Johannes und 6 gegen 5 Bauern. Nach einigem Geplänkel um gute Felder bekam Oswald zwei gedeckte Freibauern gegen einen Isolani, der vom König geblockt war. Daher gab Johannes auf (1:2).

Schranzhofer Marco auf Brett 5 spielte gegen Guseck Markus (siehe Foto). In der Eröffnung sah alles recht brauchbar aus. Marco erhielt die halboffene a-Linie und ebenso die halboffene h-Linie und die Türme schauten schon ins gegnerische Land. Markus konnte sich jedoch die offene e-Linie ergattern. Nachdem Marco nicht rochiert hatte, gab es auch mal ein Turm-Schach und der König musste ziehen, wohin? Auf dem Feld f8 hätte er sich nicht fürchten müssen, jedoch zog er hinaus in die Freiheit. Dort wurde er rasch von der gegnerischen Dame, einem Läufer und dem Turm eingekreist und hauchte sein Leben aus (2:2).

Also kam es zum Showdown auf Brett 1: Ebenbichler Klaus gegen den sehr starken Widner Stefan. Ein Remis musste her. Klaus verlor in einem energischen Fight um Positionen irgendwann einen Bauern. Viele Figuren wurden abgetauscht, sodass ein Endspiel mit jeweils beiden Türmen und 6 gegen 5 Bauern entstand. Klaus konnte sich mit beiden Türmen gegen den Freibauern stellen. Dadurch musste Stefan mit seinen Türmen verteidigen und kam zu keinem Angriff. Auch sein König gelangte nicht zum Freibauern, damit sich ein Turm frei bewegen hätte können. So gab es nach mehr als fünf Stunden das Remis (2,5:2,5). Gratulation an Klaus für seine heroische Verteidigung mit Schwarz.

Endstand: Jenbach 1 - HAK/HAS war also 2,5 zu 2,5.

Links im Bild: Hier war für Schranzhofer Marco die Schach-Welt noch in Ordnung.

 

Gebietsklasse gegen SOG am 7.2.2015

Bewertung: 0 / 5

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Auf Brett 1 spielte Staninski Borislav in gewohnter Manier auf Angriff. Er konnte gegen Schmid Dieter in der Mitte durchbrechen und nach einem Bauernopfer die Qualität erringen. Anschließend gelang es ihm, einen Bauern auf die 8.Reihe durchzuboxen (1:0).

 

Tekac Jusuf auf Brett 4 ergatterte gegen Daxauer Patrick rasch eine Figur. Nach einiger Zeit hätte er noch eine Figur holen können, spielte aber auf Matt, das auch bald eintrat (2:0).

 

Auf Brett 5 hieß der Gegner von Schranzhofer Marco Reinbrecht Stefan. Er wollte mit Russisch punkten. Nach einigem Geplänkel verlor er jedoch einen Bauern und etwas später eine Figur. Dann war die Partie nicht mehr zu halten (3:0).


Wurzer Reinhard hatte es auf Brett 3 mit Paul Ernst zu tun. Ernst spielte den Franzosen und hielt eisern dagegen. Nach etlichen Abtäuschen war die typische Stellung beim Franzosen entstanden, allerdings mit je einem Springer. Das Remisangebot von Ernst lehnte Reinhard zunächst ab. Nach einigen Versuchen doch zu einem Vorteil zu kommen, musste Reinhard aber ins Remis einwilligen (3,5:0,5).

 

Kirschner Oswald auf Brett 2 war am längsten schachlich tätig, nämlich bis 19.30 Uhr. Sein Gegner, Schober Franz, griff mit den Springern fulminant an und wollte einen Turm mopsen. Allerdings verlor er auf dem Weg dorthin schon einen Gaul. Nach dem Schnappen des Turmes musste er auch den anderen Gaul abschreiben (also waren es beide Springer gegen einen Turm), aber Oswald konnte keine Rochade mehr machen und hatte einige Zeit eine bemitleidenswerte Stellung. Nach vielen Zügen des Abwehrens konnte die Stellung endlich halbwegs konsolidiert werden und sogar der eingeklemmte Turm bekam Sonnenlicht zu sehen. Dann wäre es endlich laut "Fritz" etwa -2 gestanden. Trotzdem wurde es immer wieder spannend. So machte Franz seinen 40. Zug erst 20 Sekunden vor Ablauf der 2 Stunden. Nach heißem Fight und einigen Angriffsmöglichkleiten für Franz hätte die Partie nach einem "ungenauen" Verteidigungszug sogar verlorengehen können. Doch Franz fand nicht die beste Fortsetzung (er hatte jetzt nur mehr 4 Minuten). Nach neuerlicher Konsolidierung der Königsstellung hätte Oswald die Partie auch vom Material her gewinnen sollen, jedoch fiel bei Franz die Klappe beim 76. Zug (4,5:0,5).

 

Somit Endstand HAK/HAS Innsbruck – SOG: 4,5:0,5.

Links im Bild: Die Mannschaft von "Schach ohne Grenzen" wartet schon, wo sind die Gegner?


Gebietsklasse gegen Tiroler Schachschule am 10.01.2015

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Für die Tiroler Schachschule ging es in dieser Runde um den Einzug ins Aufstiegsplayoff der Gebietsklasse. Somit konnten wir damit rechnen, gegen eine stark aufgestellte Mannschaft antreten zu müssen. So war es auch.

 

Auf Brett 4 spielte Schranzhofer Marco gegen Leitl Stefan. Aus der Eröffnung kam Marco gut raus. Im Mittelspiel wagte Stefan ein Springer schlägt f7 Opfer, jedoch ging dieses nach hinten los und Marco konnte mit 3 Leichtfiguren für einen Turm und Bauern die Partie sicher nach Hause spielen.

 

Tumanyan Gor hatte es auf Brett 5 mit Nat Peter zu tun. Nach Figurenverlust im Mittelspiel sah es nicht gut aus für Gor. Jedoch konnte er noch auf Fehler von seinem Gegner hoffen, welcher auch geschah: Am Ende wäre sogar ein Matt in der Stellung gewesen, welches Peter jedoch nicht mehr sehen wollte.

 

Die nächste Partie die zu Ende ging, war jene auf Brett 2. Schett Franz gegen Glanznig Mario lautete diese Begegnung. Nach etwas passivem Spiel verlor Franz einen Bauern und musste sein Glück im Turmendspiel versuchen. Mario hatte allerdings keine Probleme, dieses sicher zu verwerten.

 

Brett 3 war Schauplatz der Partie Kirschner Oswald – Wischounig Laurin. Ossi kam in ein Turmendspiel, welches deutlich angenehmer zu spielen war für seinen Gegner. Allerdings musste Laurin sehr genau spielen, was er auch tat: So gewann er einen Bauern, was ihm sehr gute Gewinnchancen einbrachte. Ossi blieb hartnäckig, doch machte er in einer Stellung, die eigentlich remis war, einen Verlustzug. Laurin schaffte es, sich eine neue Dame zu holen, was den Sieg bedeuten sollte. Doch Ossi hatte noch ein Ass im Ärmel: Nach einigen Schachgeboten durch Ossi´s letzte Figur (seinem Turm) schlug Laurin diesen, ohne allzu lange nachzudenken…und dann: Remis durch Patt! Ein sehr schöner Patttrick vom Obmann!

 

Am ersten Brett wurde am längsten gekämpft: Ebenbichler Klaus führte die weißen Steine gegen Moser Armin. Die Partie verlief eigentlich immer sehr ausgeglichen, was aber nicht heißt, dass es eine leichte Partie war. In einem komplizierten Mittespiel wurde viel Rechenarbeit von beiden Spielern abverlangt, um nicht sofort zu verlieren. Am Ende konnte Klaus das verdiente Remis durch Dauerschach erzwingen.

 

Endstand: 3:2 für HAK/HAS Innsbruck


Somit haben wir alle Begegnungen der Gebietsklasse West gewonnen und nehmen nun 6 Punkte ins Aufstiegsplayoff mit.


Tabelle und Ergebnisse der Gebietsklasse West

 

Links auf den Bildern (von oben nach unten): Glanznig – Schett, Tumanyan – Nat  und  Leitl – Schranzhofer, Ebenbichler – Moser